Beim Pressegespräch in Baden-Baden (v. .. n. r.): Dr. Wolfgang Runge, Dr. Stefan Schmerler, Jürgen Weyer und Dr. Reinhard Stolle

Beim Pressegespräch in Baden-Baden (v. .. n. r.): Dr. Wolfgang Runge, Dr. Stefan Schmerler, Jürgen Weyer und Dr. Reinhard StolleAlfred Vollmer

In diesem Jahr standen die Themen Vernetzung, Ethernet und Fahrerassistenz im Fokus, und Dr. Runge ist sich sicher: „Ethernet wird kommen“ und „Flexray wird nicht den Erfolg haben, den man sich irgenwann einmal wirtschaftlich versprochen hat.“ Jürgen Weyer, Vice President Automotive bei Free­scale sieht für Flexray gar „nur noch eine Nischenposition“.

Im Bereich Fahrerassistenz wird es viele Innovationen geben, die unter anderem durch neue Themen wie 6D-Vision von Daimler (Seite 56) getrieben werden. Dr. Runge bezog sich direkt auf die Rede von Dr. Bernd Bohr (Bosch) in Ludwigsburg, indem er feststellte: „Das Thema Sensorvision kommt.“ Dr. Stefan Schmerler, derzeit Autosar-Sprecher, erklärte: „Gegen Ende diesen Jahres begeben wir uns bei Autosar in die Post-Phase 3″, und „in 2016 wird etwa jedes vierte gefertigte Steuergerät auf Autosar-Basis sein: pro Jahr über 300 Millionen Autosar-Steuergeräte.“ Dr. Reinhard Stolle, Leiter der Abteilung Software-Architektur und Entwicklung bei BMW, berichtete, dass sich „der OEM als Integrator mehr und mehr auf die Software-Ebene verlagert.“ Der Schwerpunkt liege darauf, zunehmend in das Steuergerät hineinzu­designen, die Software-Schnittstellen festzulegen und hinterher auch zu integrieren.