Die Analogeingänge bieten vielfältige Einstellmöglichkeiten: jeder Eingang kann entweder massebezogen (Single-Ended) oder differentiell (True Differential) betrieben werden. Dazu kommen bis zu acht verschiedene Eingangsbereiche, programmierbarer Signaloffset und schaltbare Terminierung.

Die Daten werden in einem internen 1 GByte (512 MSample) großen Speicher der Digitizer-Netbox abgelegt und können über Ethernet ausgelesen werden.

Die Daten werden in einem internen 1 GByte (512 MSample) großen Speicher der Digitizer-Netbox abgelegt und können über Ethernet ausgelesen werden.

Darüber hinaus bietet das Gerät vielfältige Aufzeichnungsmodi mit einer extrem umfangreichen Triggerengine, die zwei externe Triggerquellen und die Kanaltrigger jedes Eingangs mit Und sowie Oder verknüpfen kann. Als Kanaltrigger sind zum Beispiel Flanke, Level, Fenster, Spike oder Pulsbreite anwendbar. Als Aufzeichnung kann Einzelschuss (Single shot), Streaming (FIFO), segmentiert (Multiple Recording), torgesteuert (Gated Sampling) oder die Kombination aus segmentiert sowie langsamem Schreiberbetrieb (ABA Modus) genutzt werden.

Angebunden ist der Digitizer über GBit-Ethernet. Der Anschluss kann entweder direkt an einem Hostrechner (z.B. Laptop oder Arbeitsplatz-Workstation) oder an beliebiger Stelle im Firmennetz erfolgen. Hiermit können die Daten ferngesteuert direkt an der Stelle aufgenommen werden, wo sie anfallen. Für die industrielle Montage in Standard 19″-Schränken ist dabei auch eine 19″-Option verfügbar.

Eine gängige Anwendung ist die Erfassung von Daten im mobilen Betrieb. Hierfür kann das Gerät mit einem DC-Netzteil geordert werden und dann über einen Laptop oder 12 V Industrie-PC gesteuert werden. Zur einfachen Bedienung ist eine Professional Lizenz von SBench 6 im Lieferumfang enthalten. Die Digitizer-Netbox folgt den LXI Core 2011 Spezifikationen und kann daher komplett transparent durch einen IVI-Treiber angesprochen werden. Der Spectrum IVI-Treiber unterstützt die IVI Klassen Scope und Digitizer.