Rada Rodriguez: „Wenn wir den Elektroautos in Deutschland eine Chance geben wollen, müssen wir auch über das Management von Energie und natürlich auch über Abrechnungsmodelle reden.“    Foto: Schneider Electric

Rada Rodriguez: „Wenn wir den Elektroautos in Deutschland eine Chance geben wollen, müssen wir auch über das Management von Energie und natürlich auch über Abrechnungsmodelle reden.“ Foto: Schneider Electric

Schneider Electric hat im Rahmen eines Pilotprojekts die Stadt Straßburg mit 135 intelligenten Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet. Die Geräte erlauben das sichere „Betanken“ von unterschiedlichen batteriebetriebenen Fahrzeugen und arbeiten im Smart-Grid. Darüber lässt sich Strom aus erneuerbarer Energie gezielt abrufen. Durch eingebaute Telekommunikationstechnik sind die Stationen zudem in der Lage, Autofahrer jederzeit über verfügbare Anlaufpunkte und den Aufladezustand zu informieren. So kann beispielsweise eine SMS darüber aufklären, dass die Fahrt mit voller Batterie weitergehen kann.

„Wenn wir den Elektroautos in Deutschland eine Chance geben wollen, müssen wir auch über das Management von Energie und natürlich auch über Abrechnungsmodelle reden. Nur dann sind die neuen Fahrzeuge auch wirklich mobil“, erklärte Rada Rodriguez, Country Präsidentin Schneider Electric Deutschland. „Einfach nur ein Stromkabel in die Garage ziehen – so trivial ist das Thema leider nicht.“ Gefordert sei vielmehr ein ganzheitlicher Ansatz, der Fahrzeuge und Infrastruktur gleichermaßen berücksichtigt und zudem die Nutzung erneuerbarer Energien vorsieht.

In Frankreich ist dies anscheinend gelungen, denn dort startete kürzlich ein groß angelegtes Projekt der französischen Agentur für Umwelt und Energiemanagement. Kern der mit 6,5 Millionen Euro angeschobenen Initiative sind einhundert Elektrofahrzeuge von Renault und Nissan, die im Departement Yvelines von ausgewählten Teilnehmern im Alltag getestet werden. Ein sehr wichtiger Faktor ist dabei die problemlose Verfügbarkeit von Strom. Eben deshalb ist ein umfangreiches Netz aus Ladestationen zu Hause, am Arbeitsplatz, in Parkhäusern und öffentlichen Straßen ein elementarer Bestandteil des Projekts. Auch bei diesem Projekt war Schneider Electric im Bereich der Infrastruktur federführend. (av)