Die Leibniz Universität Hannover startet einen internationalen Industrie-Wettbewerb um die beste Fertigungsprozesskette.

Die Leibniz Universität Hannover startet einen internationalen Industrie-Wettbewerb um die beste Fertigungsprozesskette.Gildemeister

Heute werden komplexe Fertigungsprozesse mithilfe spezieller Softwareprodukte sowohl virtuell ausgelegt als auch in Betrieb genommen. Damit das bei allen Fertigungsaufträgen reibungslos funktioniert, investieren Unternehmen viel Eigenleistung, um die komplexen Abläufe und verschiedenen Softwaresysteme aufeinander abzustimmen und mit zusätzlichen Erweiterungen zu spezialisieren. „Diese Aufwände sind keinesfalls selbstverständlich, bleiben aber oft im Verborgenen. Dabei bieten sie ein enormes Potenzial für die Zukunft der Fertigung“, erklärt Professor Berend Denkena, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen am Produktionstechnischen Zentrum der Leibniz Universität Hannover, die Motivation, einen solchen Wettbewerb zu initiieren.

Bis zum 31. Mai 2013 können Teilnehmer Beiträge einreichen. Die Bewertung und die Auswahl des Gewinners erfolgt durch drei international renommierte und unabhängige Experten auf dem Gebiet der Fertigungstechnik aus Kanada, Japan und Deutschland. Einzige Bedingung ist, dass das fertigende Unternehmen, den einzureichenden Wettbewerbsbeitrag auf einer Werkzeugmaschine DMG oder Mori Seiki ausführt.