Superplates kühlen unmittelbar an den Hochleistungselementen der Baugruppen.

Superplates kühlen unmittelbar an den Hochleistungselementen der Baugruppen.CTX

Bei diesen Hochleistungskühlkörpern mit Kupfer- oder Aluminiumbodenplatten und eingepressten Rippen lässt sich die Oberflächentemperatur gegenüber den Superpower-Kühlkörpern um bis zu weiteren 20 % senken. Superfins eignen sich zum Einsatz in Applikationen mit starker Wärmeentwicklung, zum Beispiel in der Rundfunktechnik, bei der Stromübertragung oder UPS-Systemen. Superplate- und Brazed-Flüssigkeitskühlkörper dagegen arbeiten unmittelbar an den elektronischen Hochleistungselementen der Baugruppen und kommen mit einer sehr geringen Übertragungsoberfläche aus. Zur Auswahl stehen Superplate-Varianten mit eingelegten Rohren oder mit integrierten Bohrungen sowie zwei Brazed-Versionen.

Superpower-Hochleistungskühlkörper besitzen die gleichen technischen Eigenschaften wie herkömmliche Stranggussprofile, sind aber um bis zu 40 % leichter und kleiner. Zudem erreichen sie fast die gleiche Kühlleistung wie Flüssigkeitskühlkörper, sind jedoch wesentlich günstiger. Das Standardprogramm schließlich besteht aus klassischen Profilkühlkörpern aus Stranggussprofilen mit einer guten Wärmeleitfähigkeit in unterschiedlichen Formen und Varianten. Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Kühlung von Halbleitern über kleine Satellitenreceiver bis hin zur Kühlung von Leistungs-IGBTs in bahntechnischen Anwendungen.