Das eigentliche Kapital steckt in den Köpfen der Fritsch-Mitarbeiter: In den fünf Jahrzehnten seines Bestehens ist das mittelständische Fertigungsunternehmen mit rund 100 Angestellten inzwischen zu einer festen Wirtschaftsgröße im Ortenaukreis erblüht.

Mitarbeiter der ersten Stunde und langjährige Beschäftigte sind die Basis für den 50 Jahre währenden Erfolg des EMS-Anbieters Fritsch Elektronik.

Mitarbeiter der ersten Stunde und langjährige Beschäftigte sind die Basis für den 50 Jahre währenden Erfolg des EMS-Anbieters Fritsch Elektronik. Fritsch Elektronik

Zu verdanken hat dies der EMS-Anbieter unter anderem seinen langgedienten Mitarbeitern: 16 Jubilare wurden in einer Feier geehrt. Sieben Mitarbeiter verbuchten 10 Jahre und mehr auf ihrem Angestelltenkonto, weitere sieben konnten 20 beziehungsweise 30 Jahre Betriebszugehörigkeit aufweisen und bei zweien wurde die Tinte unter dem Anstellungsvertrag 1983 trocken, in dem Jahr, in dem das weltweit erste Mobiltelefon auf den Markt kam – vor nunmehr 35 Jahren. Insgesamt bringt Fritsch Elektronik mit den Jubilaren 335 gewichtige Know-how-Jahre auf die Wissenswaage.

Beständigkeit in der Entwicklung der Unternehmensgröße und eine vorausschauende Aus- und Weiterbildungspolitik hat den Angaben der Geschäftsleitung zufolge dazu beigetragen, die Fluktuation innerhalb der Belegschaft gering zu halten. „Wer in Zeiten unruhiger Konjunktur auf das eigentliche Kapital des Unternehmens, auf seine Fachleute setzt, kann dann bestenfalls auftragsmäßig sogar noch profitieren. Kunden wissen es zu schätzen, wenn Qualität und Liefertreue stets hochgehalten werden“, betont Matthias Sester, Geschäftsführer von Fritsch Elektronik.