Embedded-Computing-und Embedded-Vision-Technologien.

Embedded-Computing-und Embedded-Vision-Technologien. Congatec

Applikationsfertige Building-Blocks mit einheitlichen APIs und hoher Machine-Vision-, GPGPU- und KI-Kompatibilität reduzieren den Design-in-Aufwand und bringen damit neue Applikationen schneller zur Serienreife.

„Wir sehen immensen Bedarf für eine Fusion von Embedded-Computing- und Embedded-Vision-Technologien – inklusive Künstlicher Intelligenz und Deep Learning –, da dem Embedded-Vision-Markt extremes Wachstum prognostiziert wird, beispielsweise 140 % im Segment der autonomen Robotik-Fahrzeuge. OEM brauchen hierfür einen starken Partner, der sie bei der Implementierung von Kamera-, KI- und Deep-Learning-Technologien umfassend unterstützt, denn letztlich ist es das Embedded-Computing-Device, das heterogene Technologieimplementierungen zusammenführt. Deshalb investieren wir derzeit intensiv in die Bereitstellung applikationsfertiger Embedded-Vision-Building-Blocks, um Kunden eine hohe Designsicherheit zu bieten“, erklärt Christian Eder, Direktor Marketing bei Congatec.

Congatec präsentierte drei applikationsfertige Lösungen. Die Embedded-Vision-Kompetenz wird unter anderem auch mit der neuen NXP-i.MX-8-Prozessortechnologie auf Smarc-2.0- und Qseven-Modulen weiter ausgebaut.

Die von Intel und Luxoft gemeinsam entwickelte Automotive Reference Platform (ARP) – welche mit dem Conga-SA5 als erstes offiziell unterstütztes Modul auf den Markt kommt – macht Digital-Cockpit-Designs von Fahrzeugen der nächsten Generation smarter. Die neue Plattform ermöglicht das Clustern bisher getrennt gemanagter Funktionen wie Instrumentenanzeigen, Insassenüberwachung und erweiterte Fahrerassistenzsysteme.

In Kooperation mit AMD zeigte Congatec eine Vision-basierte KI-Plattform mit nahtloser Integration von GPGPU Technologien. Sie basiert auf den neuen AMD-Ryzen-Embedded-V1000-Prozessoren, die eine sehr gute GPGPU- und Gesamtperformance bieten und umfassend das Open-Source-Ökosystem für Smart Vision nutzen. Die Plattform wurde auf Basis weit verbreiteter Tools und Frameworks wie Tensor Flow, Caffe und Keras entwickelt und nutzt unter anderem auch die Open-Source-Plattform Rocm für GPGPU-Applikationen.

Die smarte Embedded-Bilderkennungsplattform, die aus der neuen Technologiepartnerschaft zwischen Congatec und Basler entstanden ist, fokussiert auf Gesichtserkennung und basiert auf der Kamera-Serie Dart mit USB 3.0 und Conga-PA5-Pico-ITX-Boards mit Intel-Atom-, Celeron- und Pentium-Prozessoren der 5. Generation. Weitere Kits auf Basis von Congatec Boards und Modulen mit LVDS, MIPI-CSI, GigE Vision oder anderen relevanten Interfaces werden folgen. Die Camera Software Suite Plyon von Basler wird congatec zudem als Standardsoftware in passende Lieferpakete integrieren.