Wolfgang Lorscheider, Technischer Leiter von Dymax Europe, zeigt den Besuchern der offiziellen Eröffnung einige Anwendungen der lichthärtenden Klebstoffe.

Wolfgang Lorscheider, Technischer Leiter von Dymax Europe, zeigt den Besuchern der offiziellen Eröffnung einige Anwendungen der lichthärtenden Klebstoffe.Dymax

„Mit dem Labor können wir unseren Kunden auf dem europäischen Markt kundenspezifische Lösungen schneller anbieten“, sagt Dr. Belinda Berns, die das Forschungs- und Entwicklungslabor des Unternehmens leitet. Dabei arbeitet das Team in Wiesbaden eng mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Firmenmutter Dymax Corporation in Torrington (USA) zusammen. Die in Torrington und zukünftig auch in Wiesbaden entwickelten lichthärtenden Klebstoffe verbinden – je nach Anwendungsbereich – Glas, Metalle und Kunststoffe innerhalb von Sekunden. Neben den lichthärtenden Materialien bietet das Unternehmen auch Dosier- und Aushärtungssysteme an.

„Nach dem Umzug des Firmensitzes von Frankfurt nach Wiesbaden im Jahr 2011 ist das Forschungs- und Entwicklungslabor der nächste Schritt für ein weiteres Wachstum am Standort“, erläutert Stefan Katzenmayer, Geschäftsführer der Dymax Europe, während der offiziellen Eröffnung am 18. Juli, bei der sich unter anderem Sven Gerich, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, über die Aktivitäten informieren konnte. Der Einweihung des Forschungs- und Entwicklungslabors sollen bald weitere Expansionsschritte folgen. So plant man im Laufe der nächsten Jahre unter anderem auch eine eigene Produktion aufzubauen, um so noch flexibler auf die Bedürfnisse der Kunden auf dem europäischen Markt reagieren zu können.