Die während einer ESD -Prüfung aufgebrachten Ladungsmengen können elektronische Bauteile beeinflussen – bis hin zur Zerstörung. Der ungewollte „Ladungsüberschuss“ tritt dann negativ in Erscheinung, wenn eine Ladung erneut aufgebracht wird, solange die Ladung vom Vorimpuls noch nicht abgeflossen ist. Dieses „Hochsteppen der Ladespannung“ ist den Anwendern bekannt. Mit einem Zusatz-Modul zum ESD –Generator SESD 30000 von Schlöder GmbH wird die ungewollte „Aufladung“ automatisch absorbiert. Diese Automatik funktioniert sehr einfach bei Luft- und Kontaktentladung bis 30 kV. Eine ESD -Prüfung erfolgt wie bisher, jedoch mit dem Unterschied, dass bei Kontaktentladung vor jedem ESD –Entladeimpuls eine eventuell vorhandene Ladung „abgesaugt“ wird. Bei Luftentladung erfolgt das Absaugen nach dem Impuls durch Berühren mit der Prüfspitze. Somit sorgt diese Sonderfunktion für klare Potentialverhältnisse.

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