Nach einem zähen Start im Januar und Februar 2010 hat sich das operative Geschäft für die Alpiq Holding AG ab März deutlich verbessert. Der Nettoumsatz erhöhte sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,9 Prozent auf 3,71 Milliarden Franken. Zudem steigerte das Unternehmen den Betriebsgewinn (EBIT) im Vergleich zum belasteten ersten Quartal 2009 um 20,7 Prozent auf 303 Millionen Franken und das EBITDA um 20,5 Prozent auf 429 Millionen Franken. Ebenfalls erhöhte sich der Gruppengewinn, und zwar um 12 Prozent auf 177 Millionen Franken. Positiv zu diesen Ergebnissen beigetragen haben vor allem die Schweizer Erzeugungskapazitäten, unter anderem die gute Verfügbarkeit des wieder in Betrieb genommenen Speicherkraftwerks Bieudron, das Asset Trading und das Optimierungsgeschäft sowie die vergleichsweise tiefen Temperaturen in Europa. Negativ zu Buche schlugen dagegen die sinkenden Preise in den ersten beiden Monaten des Jahres, die generelle Marktentwicklung in Italien, die höheren Brennstoffkosten in Osteuropa und der tiefe Kurs des Euros. Im Vergleich mit dem Vorjahr gilt es zu berücksichtigen, dass im ersten Quartal 2009 ein Insolvenzfall in Tschechien enthalten war. Auch das Segment Energieservice ist trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds gut ins Jahr 2010 gestartet. Umsatz und EBIT liegen indes tiefer als im Vergleich mit dem ersten Quartal 2009. Dafür verantwortlich sind in erster Linie witterungsbedingte Verzögerungen bei der Projektabwicklung, Projektverschiebungen sowie zunehmender Wettbewerbs- und Preisdruck. Alpiq-CFO Kurt Baumgartner ist zufrieden mit dem Quartalsergebnis: „Wir haben den harzigen Start ins Jahr 2010 inzwischen wett gemacht. Ich bin heute deutlich zuversichtlicher, dass wir die auf Ende dieses Jahres erwarteten operativen Ergebnisse tatsächlich erreichen werden.“