„LEM stellt mit der HAB-xx-S-Baureihe Strommesswandler zur Kfz-Batterieüberwachung vor“, so Ramón Portas, European Automotive Sales Manager bei LEM im schweizerischen Genf. Mit der Produktfamilie lassen sich Gleichstrom, Wechselstrom oder Pulsströme bis zu plus/minus 100 Ampere messen. Besonderheit: Innerhalb der Wandler ist ein applikationsspezifischer Schaltkreis (Asic) integriert, der eine 2,5-fach bessere Auflösung bietet als es bei Vorgängermodellen der Fall war. Darüber hinaus lässt sich eine zweifache Verbesserung beim Offset-Fehler erzielen. „Die Auflösung am Ausgang des HAB 60-S beträgt 0,03 Ampere bei einer Linearität von 0,2 Prozent. Der elektrische Offset-Fehler beträgt typischerweise 0,075 Ampere über den Temperaturbereich von minus 10 bis plus 65 Grad Celsius und 0,15 Ampere über den Gesamttemperaturbereich von minus 40 bis plus 125 Grad Celsius“, erklärt Ramón Portas die Vorteile an einem spezifischen Beispiel. Er fügt ergänzend hinzu: „Und das insgesamt zu einem erheblich niedrigen Preis.“ Die Messwandler basieren auf Halleffekt-Technik mit offenem Regelkreis, was sowohl Installation als auch Wartung vereinfacht. Vorteil: Es ist nicht mehr notwendig das Primär-Kabel, das den zu messenden Strom transportiert, aufzuschneiden. Die Strommesswandler bieten ein pulsbreitenmoduliertes Ausgangssignal, das sich proportional zum gemessenen Primärstrom verhält. Weitere Eigenschaften der Wandler: sie arbeiten mit einer einpoligen Fünfvolt-Versorgung, zudem lässt sich die Möglichkeit der Temperaturmessung über einen vierten Anschluss implementieren. Der Anwender kann diesen am Komponentengehäuse anbringen. Ein wasserdichtes Gehäuse und abgedichtete Anschlüsse, die umfassenden Schutz gegen die im Motorraum vorherrschenden Umwelteinflüsse bieten, runden die Vorteilsliste der Komponente ab. Zu den Einsatzgebieten zählt die Messung von Battery-Pack-Strömen in elektrischen, Hybrid- und konventionellen Fahrzeugen. Die Messwandler sind nach Herstelleraussagen konform zu den gängigen Automotive-Standards.