Hall Sensoren eignen sich insbesondere um Zahnräder und Zahnstangen aus ferromagnetischem Material abzutasten. Aufgrund ihrer hohen Auflösung lassen sich damit Verzahnungen schon ab Modulgrösse 1 zuverlässig detektieren. Die maximale Schaltfrequenz beträgt 20 kHz. Dies macht sie bis zu fünf Mal schneller als induktive Sensoren in vergleichbaren Anwendungen. Dank zweier in der Phase versetzter Signale lassen sich sogar Drehsinn oder Verfahrrichtung bestimmen. Hall Sensoren bieten sich somit als Ersatz für Inkrementaldrehgeber an. Und da sie im Gegensatz zu Drehgebern weder Kugellager noch sonstige bewegte Teile beinhalten, sind die Sensoren auch bei hohen Drehzahlen praktisch keinerlei Abnutzung unterworfen. Die Geräte sind vibrationsunempfindlich und schockresistent.