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Katja Ranocha wusste in ganz jungen Jahren schon, was sie einmal werden wollte: Leiterplattenexpertin.
Termintreue ist oberstes Gebot, weshalb Heger kontinuierlich in den Maschinenpark investiert.

Heidemarie Heger, die das Unternehmen vor 45 Jahren gründete, übergibt die Firma mit sofortiger Wirkung an ihre zwei Kinder Katja (43) und Gerd Ranocha (38). Bereits 1994 hatte sich Heidemarie Heger aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen und Tochter Katja Ranocha die alleinige Unternehmensleitung übertragen. Auch zukünftig wird sie die Geschäfte des Leiterplatten-Schnellservice führen. Sohn Gerd Ranocha ist ebenfalls seit über zehn Jahren im Betrieb tätig. „Was unsere Mutter in all den Jahren aufgebaut hat, werden wir mit Einsatz, Empathie und Stolz in ihrem Sinne fortführen“, versichert Katja Ranocha. Als erste Maßnahmen haben die neuen Eigentümer in die Erweiterung und Modernisierung der Fertigungsmaschinen investiert, um auch in Zukunft eine schnelle und hochwertige Leiterplatten-Produktion sicherzustellen. So integriert Heger aktuell die 3D-MID-Technologie in das eigene Leistungsportfolio. 3D-MID ermöglicht die Kombination von mechanischen und elektronischen Funktionen in einem Bauteil auf kleinstem Raum.

Kernstück der Produktionshallen ist die neue Galvanik-Anlage, die zu einer wesentlichen Qualitätssteigerung beiträgt. Dabei kommt jetzt auch eine vollautomatische galvanische Nickel-Gold Galvanik zum Einsatz, die speziell für höhere mechanische Beanspruchungen geeignet ist. Ein neuer hochauflösender Direktbelichter von Miva sorgt darüber hinaus für höchste Genauigkeit in der Leiterplatten-Produktion. Ab sofort bietet Heger auch eine neuartige Termingestaltung bei Schnellaufträgen, die den Kunden viele Preisvorteile ermöglicht.