Gewichtige neue Mitglieder für die E-Sync Alliance: Er vor Kurzem schloss sich ZF der unternehmensübergreifenden Initiative an, nun zieht Hella nach. Der Verbund will vor allem Over-the-Air (OTA) Update- und Diagnosedaten-Lösungen in der Automobilelektronik fördern. Die Grundlage hierfür bildet E-Sync, eine Plattform aus Cloud- und Embedded-Software, die eine sichere Daten-Pipeline zwischen der Cloud und den in den Fahrzeugen verbauten elektronischen Endgeräten einrichtet. E-Sync kann Software und Firmware drahtlos bereitstellen und aktualisieren und im Gegenzug Diagnose- und Telematikdaten aus den Endgeräten im Fahrzeug auslesen. Hintergründe über das Prinzip der OTA-Updates erfahren Sie in diesem Fachartikel.

E-Sync Alliance

Das E-Sync-System erlaubt Automotive OEMs, den Konsumenten individuelle Features anzubieten. Zum Beispiel kann es genutzt werden, um Features, wie etwa einen lichtbasierten Abstands-Assistenten, in den High-Definition-Scheinwerfern von Hella zu installieren.

Hella

Dr. Rainer Holve, Leiter Digital Innovation bei Hella, erklärt: „Durch den Beitritt zur E-Sync Alliance verschafft sich Hella einen zentralen Platz in der Innovation in der OTA-Technologie, um gemeinsam mit weiteren führenden Anbietern an der Realisierung neuer Lösungen zu arbeiten.“

Auf der CES 2018 in Las Vegas hatten Hella und Excelfore demonstriert, wie sich das E-Sync-System für ausgefeilte Diagnosefunktionen nutzen lässt. Das E-Sync-System wurde dabei zum Pushen von Diagnosesoftware an einzelne Automotive-Body Control-Module von HELLA sowie zum Auslesen verschiedenster Daten genutzt. Das System diente darüber hinaus zur Installation neuer Features in den High-Definition-Scheinwerfersystemen des Anbieters.