Beide Unternehmen verfügen über langjährige Expertise im Bereich Sinter-Technologien. Sinterpasten kommen insbesondere in Leistungselektronik-Modulen zum Einsatz. Die Kombination beider Patentportfolios bezieht sich auf unterschiedliche Aspekte wie Morphologie, metallische Partikelgröße oder Sinterhilfsmitteln. Aus gesundheitlichen Aspekten und preislicher Wettbewerbsfähigkeit setzen Heraeus Electronics und Nihon Handa auf Mikrosilberpulver und nicht auf Nanopulver.

Sinterpasten sind in der Leistungselektronik nicht mehr wegzudenken.

Auftragen von Sinterpaste auf ein Substrat. Heraeus

„Mit der Kreuzlizenz stärken wir unsere führende Materialkompetenz und können unseren Kunden noch zielgerichteter mit innovativen Produkten unterstützen, betont Dr. Frank Stietz, President von Heraeus Electronics. „Nur durch erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung können wir den heutigen Ansprüchen an die Leistungselektronik gerecht werden. Daher ist der Schutz unserer Technologie durch Patente ein wichtiges Element unserer Strategie, das wir weltweit durchsetzen.“ Makoto Asami, President von Nihon Handa, merkt an, dass die weltweite Einhaltung des fairen Handels und der Schutz der Rechte an geistigem Eigentum für den technologischen Fortschritt und Innovation in der Elektronikindustrie unerlässlich sind.