Mit drei Modellen deckt der High-End-Signal- und Spektrumanalysator FSW einen Frequenzbereich von 2 Hz bis 8 GHz, 13 GHz oder 26,5 GHz ab.

Mit drei Modellen deckt der High-End-Signal- und Spektrumanalysator FSW einen Frequenzbereich von 2 Hz bis 8 GHz, 13 GHz oder 26,5 GHz ab.Rohde & Schwarz

Die FSW-Spektrumanalysatoren decken einen Frequenzbereich von 2 Hz bis 8 GHz, 13 GHz oder 26,5 GHz ab. Bereits auf den ersten Blick fällt der 12,1-Zoll-Touchscreen auf. Anwender können sich mehrere Messungen und unterschiedliche Anwendungen pa-rallel auf dem Bildschirm anzeigen lassen (Multi View); es entfällt somit das zeitraubende Umschalten zwischen den Messeinstellungen.
Mit kleiner -137 dBc (1 Hz) in 10 kHz Trägerabstand erreicht der FSW um bis zu 10 dB geringere Phasenrauschwerte als vergleichbare Geräte am Markt. Ausgestattet mit der Option FSW-K6 ermöglicht der FSW zudem die umfassende Analyse gepulster Signale, beispielsweise für Radaranwendungen. Durch die Analysebandbreite von bis zu 160 MHz können auch breitbandige, hoppende und Chirp-Signale relativ einfach gemessen werden. Auch auf Anforderungen zukünftiger Wireless-Standards wie 802.11ac ist er damit bereits vorbereitet.
Im Bereich Mobilfunk richtet sich der R&S FSW besonders an Entwickler von Basisstationen und Komponenten. Er punktet hier mit seiner großen Demodulations-bandbreite von 160 MHz und seiner Multi-Standard-Radio-Analysefunktion: Erstmals lassen sich durch die Kombination dieser beiden Features mehrere Mobilfunk- und Wireless-Standards auf unterschiedlichen Frequenzen gleichzeitig analysieren. Anwender erkennen dadurch einfache gegenseitige Beeinflussungen zwischen den Standards.

 

Mixed Signal Oszilloskop Option

Die MSO-Option erweitert das R&S RTO-Ozilloskop um 16 digitale Logikkanäle und nutzt die Vorzüge des Grundgeräts für die Mixed-Signal-Analyse.

Die MSO-Option erweitert das R&S RTO-Ozilloskop um 16 digitale Logikkanäle und nutzt die Vorzüge des Grundgeräts für die Mixed-Signal-Analyse. Rohde & Schwarz

Bemerkenswertes ist auch aus dem Oszilloskop-Bereich zu berichten. Mit einer Hardware-Option lässt sich das RTO-Oszilloskop zu einem Mixed-Signal-Oszilloskop (MSO) erweitern. Zusätzlich zu den üblichen zwei oder vier analogen Kanälen stehen 16 digitale Logikkanäle mit einer Eingangsfrequenz von 400 MHz zur Verfügung. Mit dieser MSO-Option ist es möglich, die Zeitkorrelation zwischen analogem und digitalem Bereich innerhalb eines Instruments darzustellen. Das RTO hat mit der MSO-Funktion eine Abtastrate von 5 GS/s, die über die gesamte Speicherlänge von 200 MSamples zur Verfügung steht. Mit der maximalen Zeitauflösung von 200 ps lassen sich Inhalt und Qualität der Signale präzise analysieren. Kritische Ereignisse wie schmale, weit voneinander entfernt auftretende Signalfehler werden mit den digitalen Kanälen sicher entdeckt. Wie gewohnt, sind die Erfassungs-, Trigger- und Verarbeitungseinheiten in Hardware realisiert. Daher sind auch bei eingeschalteten digitalen Kanälen hohe Erfassungsraten von mehr als 200.000 Messkurven/Sekunde möglich.

Für RTO-Oszilloskope gibt es jetzt auch eine Trigger- und Dekodier-Option für die serielle Automobil-Kommunikationsschnittstelle FlexRay. Sie triggert auf FlexRay-spezifische Protokolldaten. Anschließend werden die aufgezeichneten Messkurven in leicht lesbare Protokollinhalte dekodiert. Das in Hardware implementierte Triggersystem sorgt für hohe Erfassungsraten – Fehler sind somit schnell aufgespürt. Eine umfangreiche Auswahl an protokollspezifischen Triggerbedingungen macht flexibles Arbeiten möglich. Die Dialogführung ist sehr intuitiv: Erklärende Grafiken und Querverweise zu weiteren Einstellungen erleichtern die Konfiguration. Um Messergebnisse übersichtlich zu präsentieren, sind Protokolldetails im Messkurvendiagramm farblich gekennzeichnet und Protokolldaten tabellarisch zusammengefasst.