Bild 6: Sensormodul; rechts befindet sich die Öffnung für Sender und Empfänger.

Bild 6: Sensormodul; rechts befindet sich die Öffnung für Sender und Empfänger. Neonode

Bild 7: Vergleich gängiger Touchtechnologien.

Bild 7: Vergleich gängiger Touchtechnologien. Hy-Line

Im Vergleich mit anderen Technologien schneidet zForce gut ab. Insbesondere die fehlende Kopplung zum darunterliegenden Display ermöglicht Applikationen, die so mit anderen Touchscreens nicht realisierbar sind. Bild 6 zeigt den Sensor in der Seitenansicht.

Da die Technik ohne Abdeckung des Displays funktioniert, kann das Display hier für die Applikation optimiert werden. Optische Parameter wie Transparenz, Reflexion und Kontrast werden von zForce nicht beeinflusst.

Dadurch, dass die direkte Verbindung zum Display nicht nötig ist, kann ein Monitor über einen Retrofit-Bausatz nachträglich aufgerüstet werden. Für Note­book-Anwender gibt es fertige Leisten, die es zu einem Touchscreen-Notebook aufrüsten.

Robustheit

Der Touchsensor selber ist gegenüber herkömmlichen Chemikalien resistent, die zur Reinigung oder auch Sterilisierung im medizinischen Umfeld verwendet werden. Der Vandalismus, der sich meist gegen das Display richtet, wird dort mit einer geeigneten Frontscheibe unwirksam gemacht. Da das Funktionsprinzip nicht auf elektromagnetischen Feldern, sondern auf unsichtbarem Licht basiert, gibt der Sensor weder elektromagnetische Strahlung ab, noch lässt er sich von anwesenden Feldern oder Störimpulsen in der Funktion beeinträchtigen. Umgebungslicht von der Sonne oder starken Lichtquellen sieht der Sensor aufgrund von Filtern nicht. Die Lebensdauer ist hoch, unabhängig von der Zahl der Betätigungen.

Während das Argument für PCAP die ebene, bündig abschließende Oberfläche ist, kann der zForce-Sensor mit der Eignung für spezielle Applikationen punkten. Er bietet Multitouch-Funktionen mit der Erkennung von mehreren Fingern und Gesten und ist mit allen Medien bedienbar, seien es dicke Handschuhe, Kreditkarten oder Fingernägel. Diese Eigenschaft kann auch ausgenutzt werden, um eine berührungslose Bedienung in sterilen Bereichen oder mit verschmutzten Händen zu ermöglichen. Unter dem Aspekt besonderen Designs kann der Touchsensor auch ganz in einer Oberfläche verschwinden und verborgen zur Bedienung verwendet werden. Bild 7 stellt die Technologien im Vergleich vor.

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