Der neue reflektive optische Encoder ENX 16 Rio mit bis zu 65.536 Impulsen pro Umdrehung in einem robusten Gehäuse (16 mm Durchmesser, 7mm lang). Hier als Kombination mit einem konfigurierbaren DC-Motor (DCX 16 S).

Der neue reflektive optische Encoder ENX 16 Rio mit bis zu 65.536 Impulsen pro Umdrehung in einem robusten Gehäuse (16 mm Durchmesser, 7mm lang). Hier als Kombination mit einem konfigurierbaren DC-Motor (DCX 16 S). Maxon Motor

Der reflektive optische Encoder ENX 16 Rio:  ein Blick in das Sensorgehäuse.

Der reflektive optische Encoder ENX 16 Rio: ein Blick in das Sensorgehäuse. Maxon Motor

Die Anforderungen an Encoder nehmen laufend zu. Das gilt besonders bei Positionieranwendungen wie zum Beispiel der Platzierung elektronischer Bauelemente. Grund sind die steigende Anzahl elektrischer Kontakte bei gleichzeitig schrumpfenden Gehäuseabmessungen hochkomplexer integrierter Schaltkreise wie Mikroprozessoren oder programmierbare Logikbausteine (FPGA). Zum Beispiel erfordert ein WF-XBGA-Gehäuse nach der JEDEC-Norm MO-298 mit bis zu 2601 Kontakten im Rastermaß 0,4 mm eine Positionsgenauigkeit von 0,4°m oder 1/900 einer Umdrehung. Ein Rotationsencoder sollte eine etwa zehnfach höhere Auflösung haben. Für einen Inkrementalencoder ergibt sich somit eine Auflösung von mindestens 2250 Impulsen pro Umdrehung (cpt).

Für Anwendungen mit hochkonstanter Drehzahlregelung sind die Anforderungen an die Encoderauflösung nochmals wesentlich höher: Durch einen quadratischen Zusammenhang zwischen der geforderten maximalen Abweichung der Drehzahl vom Sollwert und der notwendigen Encoderauflösung sind hier Encoder mit mehreren 10.000 Impulsen pro Umdrehung gefordert. Dabei gilt: je kleiner und trägheitsarmer das Antriebssystem, desto höher ist die erforderliche Auflösung.

Encoder sollen robust und kompakt sein

In beiden Anwendungsfällen wird für ein agiles, dynamisches Endsystem eine verhältnismäßig hohe maximale Drehzahl mit fehlerfreier Encoderfunktion verlangt, zusätzlich zu einer hohen Auflösung. Nicht zuletzt soll auch ein hochauflösender Encoder möglichst wenig zusätzlichen Bauraum beanspruchen und elektrisch wie mechanisch robust sein.

Maxon-Lösung mit 65.536 Impulsen pro Umdrehung

Der Encoder ENX 16 Rio von Maxon (RIO steht dabei für Reflektiv, Interpoliert, Optisch) erfüllt die geforderten Eigenschaften eines hochauflösenden optischen Encoders in einer besonders kompakten Bauform. Er erreicht bis zu 65.536 Impulse pro Umdrehung. Dank einer kunststoffverspritzten Bauweise ist sein Gehäuse mit 16 mm Außendurchmesser und 7 mm Baulänge mechanisch sehr robust.

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