Head-Up-Displays sind groß im Kommen. Panasonic stellt auf der CES ein besonders kompaktes Modell vor.

Head-Up-Displays sind groß im Kommen. Panasonic stellt auf der CES ein besonders kompaktes Modell vor.Alfred Vollmer

In diesem Jahr ist auf der International CES in Las Vegas in punkto Automotive so einiges anders als in den Vorjahren – und das nicht nur, weil sich 2014 besonders viele OEMs angekündigt haben. Bereits am Pressetag (Montag) kündigte Panasonic in seiner Pressekonferenz ein neues Head-Up-Display an – zwischen neuen Tablets, TV-Geräten und Handhaartrocknern. Eigentlich hätte Tom Gerhardt, President von Panasonic Automotive Systems Company of America, den Journalisten das neue Head-Up-Display präsentieren sollen, aber durch die eisigen Temperaturen im Mittleren Westen der USA konnte er die Reise nach Nevada nicht antreten. Ein anderer Redner berichtete von 5 cm dicken Eisschichten auf den Straßen rund um Detroit, die dort zu großen Teilen das öffentliche Leben lahmlegen.

Entsprechend kurz fiel die Erklärung zum neuen Head-Up-Display aus, aber immerhin betonte das Unternehmen, dass es der „Anbieter Nr. 1 von Automotive-Infotainment weltweit“ ist und dass der Automotive-Bereich der am schnellsten wachsende Bereich bei Panasonic in Nordamerika sei.

Kleines Display ganz groß

Das neue Head-Up-Display wird „über 40 Prozent kleiner sein als die derzeit auf dem Markt erhältlichen Systeme“. Dies sei durch Technologie möglich geworden, die Panasonic zuerst für das Kamera- und Projektor-Geschäft entwickelt hat, wodurch jetzt „viel kleinere optische Subsysteme“ möglich sind. Für das Problem der Abwärme scheint Panasonic eine adäquate Lösung gefunden zu haben, denn das neue Display soll eine „fünfmal größere Kühlkapazität“ aufweisen.

Auch im Bereich Elektrifizierung von Fahrzeugen sieht sich Panasonic „klar als Marktführer“. Einer der Gründe hierfür ist, dass beispielsweise Tesla ein Abkommen zur Lieferung von fast zwei Milliarden Li-Ionen-Batteriezellen geschlossen hat.