Die Hybridsterckverbinder Supercon in Baugröße B23.

Die Hybridsterckverbinder Supercon in Baugröße B23. Conec

Beispielhaft ist die Verkabelung der Stromversorgung und Ansteuerung von Motoren und Servoantrieben. Während beim konventionellen Ansatz jeder einzelne Motor separat und aufwendig mit dem Schaltschrank verkabelt wird, sind beim dezentralen Ansatz viele Verbraucher über eine „Daisy Chain“ mit einheitlichen Verbindungsleitungen verkettet.

Die neue Supercon-Serie von Conec ist ein kompaktes Hybridsteckverbindersystem, das Spannungsversorgung und Datenübertragung über eine speziell entwickelte Hybridleitung vereint und überträgt.

Conec ergänzt die bestehenden Baugrößen B12 und B17 um Flansche und Steckverbinder umspritzt in der Baugröße B23. Während die Polzahlen und die zugelassenen Bemessungsspannungen nach Baugröße variieren ist der 360°-geschirmte Datenkern immer gleich und für Industrial Ethernet Cat 5 mit Litzenquerschnitt AWG22 ausgelegt.

Die Verriegelung wird mit einem Bajonettschnellverschluss sichergestellt, sodass eine zeitraubende Verschraubung mittels Drehmomentschlüssel entfällt. Durch eine Vierteldrehung werden eine sichere Verbindung und eine IP67-Schutzart erreicht. Wichtig dabei ist, dass das Bajonett nur verriegelt werden kann, wenn die Hybridsteckverbinder komplett gesteckt sind. Die Gefahr eines Ausfalls durch nicht komplett gesteckte oder definiert verschraubte Steckverbinder wird somit stark reduziert.

Die B23-Hybridsteckverbinder werden mit zwei unterschiedlichen Polzahlausprägungen der Leistungskontakte angeboten. Angefangen mit einer 5-poligen (4+PE) Variante mit einem Bemessungsstrom von 32 A/30 °C und einer Bemessungsspannung von 630 VAC, wobei hier ein Litzenquerschnitt bis AWG12/4,0 mm² verwendet werden kann. Die Variante mit 6 (3+PE+2) Leistungskontakten bietet zusätzlich zu den 4-(3+PE)-Kontakten mit je AWG12/4,0 mm²-Litzenquerschnitt noch zwei weitere Leistungskontakte für AWG14/2,5 mm²-Litzenquerschnitt.