Alfamation, Mailand, Italien, hat ein neues Prüfsystem zur Kontrolle der Fertigungsqualität kabelloser Einbau-Ladegeräte für Kraftfahrzeuge entwickelt. Der neue Tester unterstützt verschiedene Ladestandards wie etwa Qi, PMA und bietet zusätzlich NFC-Support (Near-Field Communication). Dank seiner Architektur eignet sich der neue In-Line-Tester für parallele oder an mehreren Orten erfolgende Funktionstests von bis zu vier Geräten gleichzeitig. Dadurch ermöglicht das System den für die Kfz-Massenfertigung erforderlichen Durchsatz. Da es sich bei dem System um eine standardisierte Plattform handelt, vereinfacht sich die Instandhaltung.

Der Tester ermöglicht das Prüfen mit einem kontrollierten Antennenversatz.

Der Tester ermöglicht das Prüfen mit einem kontrollierten Antennenversatz. Alfamation

Zum Ausstattungsumfang des neuen Testers gehören integrierte Ein- und Auslaufbänder mit integrierten Umladerobotern. Zusätzlich sind bis zu vier Smart Fixtures vorhanden, die sich rasch austauschen lassen und lediglich Verbindungen für Ethernet, Stromversorgung und Druckluft benötigen.

Der Tester simuliert den Ladezyklus und die Belastung und ermöglicht das Prüfen mit einem kontrollierten Antennenversatz. Ein QR-Leser erleichtert das Management und die Verfolgung und stellt dadurch sicher, dass sich der Tester in eine moderne, vollautomatische und flexible Produktionslinie integrierten lässt und auch für Industrie-4.0-Anwendungen geeignet ist. Das neue System integriert die Kommunikation mit dem Prüfling per CAN und LIN. Zum Lieferumfang gehört ebenfalls die 64-Bit-Testausführungs-Software Supernova 4.0 /NI TestStand. Prüfapplikationen lassen sich per Konfiguration und Scripting entwickeln.

Die Automobilhersteller müssen dabei sowohl verschiedene Standards für das kabellose Laden unterstützen als auch die Komplexität des schnellen, zuverlässigen und kosteneffektiven Testens sämtlicher Varianten bewältigen. Hinzu kommt, dass nicht nur die eigentliche Leistungsübertragung getestet werden muss, denn Ladegeräte und Akkus verfügen heute über Eigenintelligenz, um zur Optimierung des Ladevorgangs miteinander kommunizieren zu können. Auch dieses Kommunikationsprotokoll muss deshalb geprüft werden. Das neue System von Alfamation kommt jedoch problemlos mit all dieser Komplexität zurecht.

„Alfamation verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bau komplexer automatischer Prüfsysteme für die Automobilindustrie“, erklärt Mauro Arigossi, CEO von Alfamation, und ergänzt, „In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und abgestimmt auf ihre Anwendungsfälle haben wir eine vollautomatische Lösung entwickelt, die mehrere Tests mit einer Pass/Fail-Sortierung ausführen kann. Wir werden den Tester außerdem weiterentwickeln, damit wir schon bald neue Features für weitergehende Prüffähigkeiten und die Berücksichtigung von noch mehr Standards bieten können.“