Das Schnittbild einer mit Hochfrequenz-Litze gewickelten Speicherdrossel.

Das Schnittbild einer mit Hochfrequenz-Litze gewickelten Speicherdrossel.SMP

Die induktiven Bauelemente lassen sich sowohl im Eingang des Frequenzumrichters einbauen, wo sie die Aufgabe der Rückspeisung übernehmen, als auch im Ausgang, wo sie sich als Filterdrosseln einsetzen lassen. Aufgrund ihrer platzsparenden Bauweise und Geräuscharmut finden die Drosseln auch in den Zwischenkreisen der Umrichter sowohl als Einzeldrosseln als auch in Common-Mode-Ausführung Verwendung.

Das Kernmaterial der Drosseln besteht aus magnetostriktionsarmen Pulververbundwerkstoffen, die SMP für jede Anwendung entwickelt. Die Werkstoffe weisen geringe Wirbelstrom- und Hystereseverluste auf, was einen hohen Wirkungsgrad ermöglicht. Eine weitere Anforderung ist ein geringes Streufeld; bewirkt wird das durch die geschlossene Bauweise. Um die Drossel herum lassen sich andere Bauteile platziert, ohne dass die Drossel sie magnetisch beeinflusst. Die kompakte Bauweise verkleinert das Volumen der Drosseln um etwa 25 Prozent.

Die induktiven Bauelemente sind für Frequenzen bis 200 KHz und Ströme bis 1000 A ausgelegt. Sie sind in Größen von 36- bis 300-mm-Durchmesser mit einem Gewicht von 50 g bis 130 Kg lieferbar. Je nach Anwendung entsprechen sie den Schutzarten nach IP00 bis zu IP66. Die Drosseln lassen sich bis zu einer Temperatur von 180 Grad Celsius einsetzen. Alle Bauelemente sind RoHS- und Reach-konform; die verwendeten Materialien sind UL-gelistet.Zu den Einsatzbereichen der induktiven Bauelemente zählen Windenergie, Photovoltaik, Bahntechnik, Antriebstechnik und Leistungselektronik.