Die induktive Erwärmung ist mittlerweile eine häufig angewendete Methode für Weich- oder Hartlöten. Leicht modifizierbare Geräte sind dabei die Voraussetzung, um applikationsspezifische Lötverfahren, ohne Einschränkungen durch standardisierte Geräte, zu realisieren. Als Basis einer Produktpalette für teil- oder vollautomatisierte Arbeitsplätze hat UST ein Temperatur-Mess- und Regelsystem mit integrierter Lotdrahtzuführung entwickelt. Die Besonderheit dieser Steuerung liegt in ihrem speziellen Aufbau. Dieser ermöglicht einerseits praktisch alle Generatortypen zu regeln und andererseits problemlos und schnell individuelle Funktionalitäten zu realisieren. Zum Standard gehört hier die automatische Lotdrahtzuführung mit einstellbarer Verzögerungszeit ebenso wie die einstellbare Temperaturhaltezeit, um das Lot sauber verfließen zu lassen. Damit ausgerüstete Arbeitsplätze gewährleisten eine wiederholgenaue Prozessfolge. Das gilt für Stationen mit manueller Werkstückzuführung und -entnahme wie auch für den vollautomatisierten Ablauf. Das Bild zeigt eine Arbeitsstation mit manueller Werkstückzuführung und -entnahme. Diese erfolgt über einen Rundschalttisch. Zur Ausstattung der Station gehören im wesentlichen ein HF-Generator und ein Erwärmungsgerät, die Flussmittelzuführung sowie ein Temperatursensor und die neue Steuerung mit integrierter Lotdrahtzuführung. Das System wird ergänzt durch eine Kühlwasser-Rückkühlanlage, die das zur Kühlung des Induktors notwendige Kühlwasser im Kreislauf hält und einer leistungsstarken Absaug- und Filteranlage, um die Luft am Arbeitsplatz rein zu halten.