Die leise arbeitende Industrieserver-Familie Kiss, die sich mit weniger als 35 dB(A) auch für geräuschsensible Umgebungen eignet, unterstützt nun auch PCI-Express (PCIe). Die Systeme mit bis zu 3,4 GHz Pentium 4-Prozessor haben zwei PCIe-x1-Steckplätze für I/O-Baugruppen und einen PCIe-x16-Steckplatz für Hochleistungs-Grafikkarten. Daneben gibt es vier klassische PCI-Steckplätze. Damit eignet sich das System für kommende PCIe-Erweiterungskarten, die in der x1-Variante beispielsweise RAID, SCSI, SATA, Firewire, Gigabit-LAN, Video oder Framegrabber-Funktionen enthalten.


Gleichzeitig sind vorhandene PCI-Baugruppen weiter verwendbar. Nützlich sind die Server mit PCI-Express insbesondere deshalb, weil ein Steckplatz mit 250 MB/s im Vollduplexbetrieb fast doppelt so schnell ist wie ein PCI-Slot und der PCIe-x16-Steckplatz eine Leistung von rund 16 GB/s pro Richtung bietet. Für die Performance ist zudem vorteilhaft, dass PCIe über Switches geschaltete Punkt-zu-Punkt-Verbindungen aufbaut, weswegen sich die angeschlossenen I/O-Baugruppen die Bandbreite nicht mehr teilen müssen. (rm)


HMI 2005: Halle 9, Stand G26