Der Konzernüberschuss von Infineon ist im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2019 um 17 Prozent auf 224 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken.

Infineon-CEO Reinhard Ploss

Infineon-CEO Reinhard Ploss: „Größere Wachstumsimpulse blieben aus.“ Infineon

Der Umsatz in diesem Zeitraum erhöhte sich im Jahresvergleich um 4 Prozent auf 2,015 Milliarden Euro. Dabei habe der zum zweiten Quartal etwas festere US-Dollar nach Angaben von Infineon einen positiven Effekt auf die Umsatzentwicklung gehabt. Die vier Segmente Automotive, Industrial Power Control, Power Management & Multimarket und Digital Security Solutions hätten mit leicht höheren Umsätzen zum Anstieg beigetragen.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2019 erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 1 Prozent mit einer Spanne von plus oder minus 2 Prozentpunkten. Beim Segment Power Management & Multimarket werde das Wachstum voraussichtlich über dem Konzerndurchschnitt liegen. Für das Segment Automotive soll die Umsatzentwicklung in etwa der des Konzerns entsprechen. Infineon prognostiziert, dass der Umsatz der Segmente Industrial Power Control und Digital Security Solutions im niedrigen einstelligen Bereich zurückgeht.

„Obwohl die Weltwirtschaft weiterhin schwächelt, ist der Konzernumsatz im dritten Quartal weiter gewachsen“, sagte Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands von Infineon. Die Nachfrage sei insgesamt solide gewesen, größere Wachstumsimpulse seien jedoch ausgeblieben. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 8,0 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag dieser bei 7,6 Milliarden Euro.

Die Abschreibungen sollen sich auf etwa 1 Milliarde Euro belaufen, wovon rund 90 Millionen Euro auf Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen, hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Erwerb von International Rectifier, entfallen.