Infineon hat das Ergebnis für das am 30. Juni 2017 abgelaufene dritte Quartal des Geschäftsjahres 2017 bekanntgegeben. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2017 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 4 Prozent von 1.767 Millionen Euro auf 1.831 Millionen Euro. Zum Umsatzwachstum trugen nach Unternehmensangeban die Segmente Industrial Power Control (IPC), Power Management & Multimarket (PMM) und Chip Card & Security (CCS) bei, während der Umsatz im Segment Automotive (ATV) leicht zurückging. Die Investitionen  betrugen im abgelaufenen Quartal 231 Millionen Euro nach 219 Millionen Euro im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017.

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Dr. Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands von Infineon, präsentierte für den Halbleiter-Konzerneinen leichten Umsatzanstieg im dritten Quartal des Geschäftsjahr 2017. Infineon

„Unsere Prognose hat sich voll bestätigt. Das dritte Quartal hat die erwartete Dynamik gezeigt“, sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands von Infineon. Insbesondere gefragt seien Infineons Leistungshalbleiter für unterschiedliche Anwendungen von erneuerbaren Energien bis hin zu Rechenzentren. Auch der Markt für Elektromobilität beschleunige weiter. „Wir haben in diesem Bereich in neun Monaten fast doppelt so viel Neugeschäft für die kommenden fünf bis zehn Jahre gewinnen können wie im gesamten Geschäftsjahr2016.“

Geschäftsjahr 2017 soll Umsatzsteigerung gegenüber 2016 bringen

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Infineon weiterhin einen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr von 8 bis 11 Prozent und eine Segmentergebnis-Marge von etwa 17 Prozent im Mittelpunkt der Umsatzspanne trotz des deutlichen Gegenwindes aus dem schwächeren US-Dollar. Für die Segmente ATV und IPC wird erwartet, dass der Umsatz stärker als der Konzerndurchschnitt wächst. In den Segmenten PMM und CCS soll das Umsatzwachstum voraussichtlich unter dem Konzerndurchschnitt liegen.

Für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte einschließlich aktivierter Entwicklungskosten ist im Geschäftsjahr 2017 ein Betrag von circa 1.050 Millionen Euro geplant. Darin enthalten sind etwa 35 Millionen Euro für den Erweiterungsbau am Hauptsitz von Infineon in Neubiberg bei München. Die erwarteten Abschreibungen werden nach Unternehmensangaben voraussichtlich etwa 815 Millionen Euro betragen.