In der IT-Branche sind die Job-Chancen, Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten trotz Konjunkturflaute gut. Trotzdem wählen Mädchen und jungen Frauen zumeist frauentypische Berufe mit geringeren Karrierechancen. Frauen sind in den zukunftsträchtigen IT-Ausbildungsberufen nur zu 14 Prozent und unter Informatikstudierenden nur zu 17 Prozent vertreten. Das Bundesministerium fuer Familie, Senioren, Frauen und Jugend wirbt mit „IDEE-IT“ gemeinsam mit der Initiative D21 fuer den Start von jungen Frauen und Mädchen in die IT-Branche.


Zum Auftakt der regionalen Initiative „IDEE-IT Berlin-Brandenburg“ erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Christine Bergmann: „Mit dem Bundesausbildungsprojekt ermutigen wir junge Frauen und Mädchen, auf die Informations- und Kommunikationstechnologien zu setzen: In der IT-Branche sind die Chancen auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz mit guten Verdienst- und Karrieremöglichkeiten noch immer gut. Auch IT-Unternehmen betonen, dass weiblicher Nachwuchs gesucht ist. Junge Frauen sind alles andere als technikfern: Wer gekonnt mit Handys, Videorecorder, PC und Internet umgeht und bei den Schulnoten die Jungs oft überholt, ist fit für die IT-Branche. Was jungen Frauen jedoch häufig fehlt, sind Fachinformationen über die neuen Berufe und weibliche Vorbilder in den neuen Berufen. Diese Lücke wollen wir mit schliessen.“


Die Initiative ist eine Umsetzung des bundesweiten Ausbildungsprojekts „IDEE-IT“, das als public-private-partnership vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit Unternehmen der Initiative D21 durchgeführt wird. Die Initiative D21 wurde 1999 von führenden deutschen Unternehmen der IT-Branche mit Bundeskanzler Gerhard Schröder gegründet, um gute Bedingungen für den Wandel ins Informationszeitalter zu entwickeln. Ein Schwerpunkt der Initiative ist der Bereich „Frauen und IT“.