inpotron entschied sich für die Entwicklung kundenspezifischer Produkte und gegen die Produktion von Massenware. Woher rührt diese klare Positionierung?

Hermann Püthe:  Gerade in der heutigen Welt, die geprägt ist durch Social Media mit einer Überflutung von Informationen bei unklarem Hintergrund, ist eine eindeutige Haltung wichtiger denn je. So sehe ich es auch für mein Unternehmen inpotron. Unsere Strategie, einen idealen Nutzen für den Kunden zu schaffen, steht für uns im Fokus. Als Lösungsanbieter unterscheiden wir uns in unserer Stromversorgungsbranche stark vom Angebot der Kataloganbieter. Nicht das Produkt steht im Mittelpunkt, sondern das Ziel des Kunden. Unsere erfahrenen Vertriebsprofis beraten umfassend und lösungsorientiert mit einem großen Produkt- und Marktverständnis und transferieren die Wünsche unserer Kunden an unser Entwicklungsteam, welche den optimalen „Maßanzug“ finden.

Welchen Stellenwert nimmt die Entwicklung bei inpotron dann ein und welche Märkte will sie abdecken?

Hermann Püthe, Geschäftsführer bei inpotron

Hermann Puethe: Seit 34 Jahren mit dem Themengebiet der getakteten Stromversorgungen vertraut: In den Anfangsjahren als Entwicklungsingenieur tätig, später als Bereichsleiter und seit 1998 als Unternehmer von inpotron. inpotron

Hermann Püthe:  Aktuell arbeiten bei uns 40 Technologen in der Entwicklung an den Projekten, eine Quote von über 20 Prozent aller Beschäftigten. Die Auslastung ist hoch, denn die Bedürfnisse unserer Kunden steigen, sowohl im Bezug auf die technologische Herausforderung, wie auch in der terminlichen Abwicklung. Die von uns adressierten Märkte sind die Industriekunden mit immens steigendem Digitalisierungsbedarf, Gebäudesystemtechnik die heute eine hohe Vernetzung verlangt, LED-Beleuchtung in großer Diversifizierung der Anforderungen, Medizintechnik, Transport- und Verkehrsanwendungen mit dem Wandel der Mobilität und dem Bedürfnis der Reisenden nach Konnektivität, wie auch die Telekommunikations- und Medientechnik der kabelgebundenen Internetverbindungen mit einer Renaissance aufgrund der 5G-Konkurrenz. Der Wachstumstrend hält an.

Als Geschäftsführer legen sie hohen Wert auf ein gutes Betriebsklima. Wie setzen Sie das um?

Hermann Püthe:  Kernelemente unserer inpotron- Führungskultur sind Vertrauen, Hierarchiearmut, Offenheit und Verantwortung. Indem wir auf individuelle Talente, Bedürfnisse und Lebenssituationen unserer MitarbeiterInnen eingehen, die inpotron Arbeitswelt im Einklang mit den betrieblichen Erfordernissen flexibel anpassen und durch den stärkenorientierten Einsatz unserer Mitarbeiter Talente fördern und persönliche Entwicklung forcieren, gestalten wir ständig die Arbeitswelt und Kultur unseres Unternehmens weiter. Regelmäßige Umfragen, Feedbackrunden, Mitarbeitergespräche und zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten in unterschiedlichsten Facetten prägen uns als attraktiven Arbeitgeber, der Tag täglich an sich selbst arbeitet, um die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter besser zu verstehen und sie zu fördern.