Das Nanoboard arbeitet mit FPGA von Xilinx, Altera oder Lattice und erlaubt Ingenieuren, sofort loszuentwickeln.

Das Nanoboard arbeitet mit FPGA von Xilinx, Altera oder Lattice und erlaubt Ingenieuren, sofort loszuentwickeln.

Altium bringt sein neues Nanoboard 3000 zusammen
mit dem Altium Designer und einer umfangreichen, lizenzkostenfreien IP-Block-Bibliothek auf den Markt.
Das neue Nanoboard 3000 ist eine programmierbare Design­umgebung, zu der neben Hard- und Software auch lizenzgebührenfreie Intellectual Property (IP) und eine spezielle Altium-Designer-Softdesign-Lizenz gehören. Für 295 Euro steht alles zur Verfügung, was Entwickler zum schnellen Ausloten eines FPGA benötigen, ohne langwierig nach Treibern, Peripheriefunktionen und anderer Software zu suchen.
Nick Martin, CEO und Gründer von Altium, freut sich: „Wir haben unser Nanoboard 3000 von Grund auf für das Design, das Prototyping und das Deployment intelligenter und vernetzter elektronischer Produkte konzipiert. Den Designern steht hierfür jetzt eine bedienungsfreundliche grafikorientierte Lösung zur Verfügung, die erheblich weniger Spezialkenntnisse voraussetzt.“ Nick Martin erläutert die Vorteile des neuen Produkts: „Designer können zunächst mit einem rein softwaremäßigen Prototyp auf dem Nanoboard beginnen und diesen mit dem Board auch im Feld testen. Mit einem Upgrade auf eine Board-Level-Lizenz für Altium Designer besteht auch die Möglichkeit, nahtlos zum Leiterplattendesign überzugehen. Dank des durchgängigen Konzepts, das Altium für das Elektronikdesign anbietet, sind hierfür keine anderen Design-Tools oder Umgebungen erforderlich.“
Auch ohne eigenes FPGA-Know-how haben Elektronik-Designer mit dem Nanoboard 3000 die Möglichkeit, in einem FPGA anspruchsvolle, auf Soft-Prozessoren basierende Systeme zu konstruieren. Besondere VHDL- oder Verilog-Vorkenntnisse benötigen sie dafür nicht. Mit ihren vorhandenen Fertigkeiten im Leiterplatten-Layout und im Systemdesign können die Ingenieure neue FPGA-basierte Embedded-Systeme konstruieren, testen und implementieren. Die IP-Bibliotheken und intuitiven Grafikeditoren, die ein zentrales Element von Altium Designer sind, ermöglichen es auf einfache Weise, Prozessoren, Speichercontroller, Peripherieblöcke und Software-Stacks hinzuzufügen. In dem Paket steht alles zur Verfügung, was ein Entwickler braucht, um ohne eigenen HDL- oder maschinennahen Treibercode eine neue Generation von FPGA-basierten Embedded-Systemen aus fertigen Komponenten zu bauen. Altium vervollständigt das Paket durch eine ganze Reihe von Referenzdesigns und Tutorials. Weiteres IP wird mit der Zeit hinzukommen.
Das erste Nanoboard 3000 ist mit einem FPGA des Typs Xilinx Spartan 3AN ausgestattet. Zwei weitere Nanoboards mit FPGA von Altera und Lattice sind geplant. Wer das Nanoboard 3000 nutzt, kann auch modulare kommerzielle Gehäuse von Altium verwenden. Diese sind in unterschiedlichen Größen lieferbar und ermöglichen es, in einem Schritt vom Prototypen zum kommerziellen Produkt zu kommen: einfach das Nanoboard 3000 in das Gehäuse stecken, fertig. (lei)