In MTS500 Condor sind Flying-Probe und Boundaryscan-Tests möglich.

In MTS500 Condor sind Flying-Probe und Boundaryscan-Tests möglich.

Die Vorteile des MTS500 Flying-Probe-Testers Condor liegen laut Digitaltest in seiner Vielseitigkeit und Flexibilität: Der Flying-Probe-Test bietet neben den traditionellen ICT-Testroutinen so auch die Möglichkeit, funktionale Tests durchzuführen. Damit können Prototypen und Kleinserien schnell und kosteneffizient getestet werden. Durch die Kombination von Flying-Probe und Boundaryscan können die Vorteile der einzelnen Verfahren vereint werden. Neben dem klassischen In-Circuit-Test mit den vier Flying-Probes lassen sich auch funktionale Tests mit bis zu 1012 starren Nadeln von der Unterseite realisieren. Diese starren Nadeln können mittels magnetischer Nadelträger oder Vakuumadapters an den Prüfling gebracht werden.
Die Möglichkeit, Boundaryscan-Testmethoden in Testprogramme zu integrieren, erweitert die Einsatzfähigkeit des MTS500 Condor deutlich. Dabei ist durch Kontaktieren des Jtag-Port (TAP) der Infrastruktur- und Interconnect-Test ohne zusätzlich zu kontaktierende Netze durchführbar. Durch die Kombination beider Methoden – Flying-Probe und Boundaryscan – lassen sich zum Beispiel die Testköpfe als virtuelle Boundaryscan-Zellen nutzen, und so die Testabdeckung erhöhen. Zudem lässt sich die funktionale Testabdeckung durch diese Vollintegration steigern, da die Kombination alle möglichen D/A- und A/D-Tests ermöglicht. Zusätzlich ist mit dieser Lösung In-System-Programmierung von Flashspeicher und programmierbarer Logik (PLD) über Boundaryscan möglich. Die Jtag-Software Pro Vision kann die Kontrolle über die vier Flying-Probes zum Debugging oder zur Ausführung des Testprogrammes übernehmen. Anders herum lässt sich die Jtag-Hard- und -Software aus einem CITE-Testprogramm von Digitaltest heraus steuern. (uns)