Auch kabelverarbeitende Unternehmen sollten Maschinendaten mit dem Ziel erfassen und auswerten, immer besser zu produzieren. Auf diese Weise können sie Ineffizienzen aufspüren und konkret in Zahlenwerte abbilden. Eine entscheidende Kennzahl ist die Overall Equipment Effectiveness (OEE). Sie stellt die Verfügbarkeit und die Leistung von Maschinen dar sowie die Qualität der produzierten Leitungen. Dies geschieht, indem beispielsweise vorhandene Reserven an bestehenden Maschinen erkennbar werden und damit begonnen wird, sie zu nutzen. OEE-Kennzahlen lassen sich allerdings ohne ein integriertes Manufacturing Execution System (MES) nicht adäquat erfassen und auswerten.

Mit einer MES-Software kann die Auslastung der  Maschinen deutlich gesteigert werden.

Mit einer MES-Software kann die Auslastung der Maschinen deutlich gesteigert werden. DiIT

Tatsächliche Auslastung erkennen

Nur wenn ein MES die von den Maschinen und Anlagen automatisch bereitgestellten Daten direkt weiterverarbeitet, können Anlagen oder gar ganze Werke verglichen und zielführende Optimierungsmaßnahmen eingeleitet werden. So lassen sich beispielsweise Produktionsaufträge anhand der tatsächlichen Auslastung auf die einzelnen Maschinen verteilen. Entsprechendes gilt für die Durchlaufzeit und die Qualität. Nur mit einem integrierten MES lassen sich die Produktionsprozesse nahtlos in die Wertschöpfungsketten des Konzepts Industrie 4.0 einfügen. So lassen sich mit Hilfe eines integrierten MES unter anderem die unternehmensweit einheitliche Darstellung der OEE bewerkstelligen und machen damit eine kontinuierliche Verbesserung auf Grundlage der tatsächlich gemessenen Effektivität möglich. Zudem ist eine Reduzierung von Überschüssen aufgrund einer bedarfsgesteuerten Fertigung machbar. Die zeitnahe Erkennung und Visualisierung der Optimierungspotenziale sowie die faktenbasierte Prozessoptimierung und Investitionen und die Kontrolle der Produktionsqualität in Echtzeit lassen zudem eine schnelle Reaktion auf unzureichende Produktionsleistungen zu. „Unternehmen können mit einer MES-Software die Auslastung ihrer Maschinen deutlich steigern und aufgrund dessen Kabelbäume wesentlich effizienter produzieren“, erklärt Bernd Jost, Geschäftsführer bei DiIT in Krailling. „Ein integriertes MES ist die Voraussetzung dafür, industrielle Prozesse ins Industrie-4.0-Zeitalter zu transformieren.“ DiIT AG als Hersteller von Manufacturing Execution Systemen (MES) für die Produktion von Kabelsätzen und Kabelbäumen, zum Beispiel für die Automobilindustrie bietet zudem auch ein umfassendes Dienstleistungspaket, vom Consulting über das Projektmanagement bis zu kundenspezifischer Implementierung und Training.