Die Hersteller stehen vor der Aufgabe, den Forderungen der Anwender nach immer detaillierterer Betriebs- und Zustandsdatenerfassung gerecht zu werden. Daher hat der EMS im Rahmen eines Innovationsprojektes die ACD-Cloud entwickelt. Die Plattform dient der Erfassung, Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten unterschiedlichster Herkunft. Ein erster konkreter Anwendungsfall ist das Handling von Prozessdaten aus Motorspindeln. Das mittlerweile erfolgreich getestete System ist in der Lage, verschiedene Zustandsdaten wie Vibrationen, Temperaturen oder Lastströme einer Werkzeugspindel zu erfassen, zu speichern und an die Cloud zu übermitteln. Die intelligente Interpretation der Daten ermöglicht es den Nutzern, Aussagen über den Zustand einer Komponente zu treffen, ungeplante Maschinenstillstandzeiten zu reduzieren und damit die Prozessstabilität in der Produktion zu steigern.

Die Plattform ACD-Cloud dient der Erfassung, Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten unterschiedlichster Herkunft. Die Auswertung der Daten lässt sich ortsunabhängig auf unterschiedlichen Endgeräten durchführen.

Die Plattform ACD-Cloud dient der Erfassung, Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten unterschiedlichster Herkunft. Die Auswertung der Daten lässt sich ortsunabhängig auf unterschiedlichen Endgeräten durchführen. ACD

Neben der Umsetzung der Cloud sind die ACD-Ingenieure ebenfalls in der Lage, die notwendigen Elektronikkomponenten dem spezifischen Anwendungsfall entsprechend zu entwickeln. Im Fall der oben genannten Datenerfassung ist es gelungen, das System so klein und flexibel zu gestalten, dass es in Motorspindeln unterschiedlichster Baugrößen integriert werden kann. Ein Akku sorgt dafür, dass das System bei Bedarf für eine gewisse Zeit autark arbeiten kann, zum Beispiel während des Transports der Spindel zum Einsatzort. Die Auswertung der Daten lässt sich ortsunabhängig auf unterschiedlichen Endgeräten durchführen.

 

Erfolg bei Top 100

Zum 25. Mal kürte der Wettbewerb Top 100 die innovativsten Firmen des deutschen Mittelstands. Zu diesen Innovationsführern zählt in diesem Jahr auch ACD Elektronik. Das ergab die Analyse des wissenschaftlichen Leiters von Top 100, Prof. Dr. Nikolaus Franke. Als Mentor von Top 100 ehrte Ranga Yogeshwar das Unternehmen zusammen mit Franke und Compamedia im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summits. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen besonders in den Kategorien „Innovationserfolg“ und „Innovationsklima.

ACD-Geschäftsführer Andreas Zwißler wird von Ranga Yogeshwar, Mentor des Innovationswettbewerbs Top 100 geehrt.

ACD-Geschäftsführer Andreas Zwißler wird von Ranga Yogeshwar, Mentor des Innovationswettbewerbs Top 100 geehrt. ACD

Zu den jüngsten Innovationen zählt die Technologie „Drive by Voice“ – eine elektronische Sprachsteuerung für Flurförderfahrzeuge wie beispielsweise Hubwagen und Kommissionierfahrzeuge. Für Lagerlogistiker eine enorme Erleichterung, denn durch die Sprachsteuerung via Headset sind Augen und Hände stets frei für die zentralen Arbeitsprozesse. ACD hat bereits frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und die Weichen in Richtung Industrie 4.0 gestellt. Zusätzlich etablierte der Top-Innovator ein strukturiertes Ideenmanagement. So sind alle Mitarbeiter dazu angehalten, ihre Verbesserungsvorschläge zu Produkten oder Arbeitsprozessen einzubringen. „Jede Idee ist es wert, gehört zu werden“, erläutert Geschäftsführer Andreas Zwißler. Die Bewertung der eingereichten Vorschläge obliegt einem Gremium aus den obersten Führungsebenen, das wöchentlich zusammenkommt.