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Die Beleuchtung leistet ebenfalls einen wesentlichen Beitrag zur Energieeffizienz von Gebäuden.
Ein sinnvolles Gebäude-Management ist ein wichtiger Bestandteil bei der Nutzung erneuerbarer Energien.

Bei der Licht- und Gebäudemesse dreht sich 2012 alles um Energie­effizienz und die Rolle des Gebäudes im Smart Grid, dem intelligenten Stromnetz. „Die weltweite Energiewende braucht innovative Technologien. Gebäude spielen dabei eine entscheidende Rolle, und wir können schon heute die Weichen für eine nachhaltige Zukunft stellen. Das zeigt die diesjährige Messe“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäfts­führung der Messe Frankfurt.

Smart Grids verbinden die ebenfalls intelligenten Gebäude, Smart Buildings‘ genannt, miteinander. Beide sind nach Ansicht der Messeveranstalter für die Energie­wende essenziell. Effizienz gilt dabei als wichtiger Baustein. Denn der Gebäudesektor bietet mit 40 % Anteil am Gesamt­energieverbrauch immer noch große Einsparpotenziale. Hier steht die Entwicklung des Gebäudes vom Energieschlucker zum intelligent arbeitenden, effizienten Energieverbraucher, -speicher und -erzeuger im Vordergrund. „Zukunftsweisende Gebäude bieten mehr. Sie sind effizient und erhöhen zugleich Komfort und Sicherheit“, so Marzin. Ein weiteres Thema der diesjährigen Messe ist die Digitalisierung von Licht und Gebäuden. Damit sind neue Möglichkeiten für mehr Komfort, Gestaltung und Sicherheit in Wohnung, Büro sowie öffentlichen Räumen verbunden – bei zugleich niedrigerem Energieverbrauch.

Messe im Detail

Light+Building

Veranstaltungsort:
Frankfurter Messegelände

Adresse fürs Navi:
Straße der Nationen
60327 Frankfurt am Main

Termin:
15. bis 20. April 2012

Öffnungszeiten:
So. bis Do. 9 bis 18 Uhr
Fr. 9 bis 17 Uhr

Eintrittspreise:
Tageskarte 16 Euro (Vorverkauf 14 Euro)
Dauerkarte 35 Euro (Vorverkauf 30 Euro)
Studenten-Tageskarte
(nur an der Kasse) 9 Euro
Messekatalog 22 Euro

Was es wo zu sehen gibt

In den Hallen 1 bis 6 und in Halle 10 zeigen die Unternehmen ihre Neuheiten zu Leuchten und Lampen sowie Außenleuchten für den öffentlichen Bereich. Vor allem die Hersteller technischer Beleuchtungen stellen ein breites Produktspektrum aus. Neben technischen, designorientierten Leuchten stellen sie auch Lampen  für den Wohn- und Objektbereich in allen Stilrichtungen und Preissegmenten vor. Besucher finden auch  Lichttechnologien wie etwa LED und OLED. Zudem zeigen die Aussteller in diesen Hallen lichttechnische Komponenten.

Die Bereiche Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation sind in den Hallen 8, 9 und 11 angesiedelt. Sie spielen eine Schlüsselrolle im Zusammenhang mit vernetzten Gebäuden. Die Hersteller präsentieren Neuheiten zu energieeffizienten Gebäudesystemlösungen und Elektroinstallationen, elektrische Installations- und Netzwerktechnik sowie Gebäudesystemtechnik. Außerdem können sich die Besucher dort über Photovoltaik, Gebäude-Management und Contracting informieren. Außerdem zeigt die Messe in diesem Jahr zusätzlich den Produktbereich Software für das Bauwesen. Darin präsentieren die dort ausstellenden Unternehmen ihre Softwarelösungen für den kompletten Lebenszyklus eines Gebäudes.

Energieeffizientes Rahmenprogramm

Auch beim Rahmenprogramm steht das Thema Energieeffizienz im Fokus. Dazu gehört die Sonderschau ‚Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid‘. Sie zeigt, wie die Zukunft dezentraler Energie­erzeugung mit regenerativen Energien aus­sehen kann. Im Mittelpunkt steht das Gebäude als Kraftwerk, das seine Energie selbst erzeugt, nutzt, steuert und in ein intelligentes Netz eingebunden ist. Die Fachvorträge auf dem ‚Building Performance Congress‘, vertiefen die Themen der verschiedenen, auf der Messe vorgestell­ten Produktbereiche. Einen Anziehungspunkt für Architekten und Innen­architekten, Designer und den Fachhandel soll das Trendforum sein, das die aktuellen und zukünftigen Wohntrends präsentiert. Die Veranstalter bieten verschiedene, Messe­rundgänge zu unterschiedlichen Themen an, die insbesondere für Architekten, Planer und Ingenieure gedacht sind. Für an Außenleuchten Interessierte könnte die Ausstellung ‚Public Places‘ spannend sein. Sie zeigt Straßenbeleuchtungen in einem der Realität nachempfundenen urbanen Umfeld.

Wer auch nach einem langen Messetag noch nicht genug hat, freut sich vielleicht auf die parallel statt­findende Luminale – die sich laut Veranstalter als die Biennale der Lichtkultur in Frankfurt versteht. Quer über die ganze Stadt verteilt bieten Museen und Galerien, Straßen und Plätze nach Messeschluss faszinierende Licht­ereignisse und Veranstaltungen.