Bildquelle: IPTE

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Bei Continental in Nürnberg wurde im „Chip und Wire“-Bereich die Bestückungslinie mit den Anlagen der Prozesse Bonden und automatisch optische Inspektion mit Transport- und Handlings- Modulen aus der Easy Line-Produktpalette der IPTE Factory Automation (www.ipte.com) verkettet. Continental in Nürnberg ist das weltweite Kompetenzzentrum für Hybrid-Produkte. Hergestellt werden dort z. B. G etriebesteuergeräte für die Automobilindustrie, die auf Schaltungsträgern aus Keramik basieren. Bestückt werden diese Keramikträger mit SMDs und offenen Halbleitern. Im Produktionsablauf sind mehrere Bond- Vorgänge erforderlich. Dabei werden Gold- und Aluminiumdrähte in der Stärke von 25 bis 400 µ m verwendet. Die Getriebesteuergeräte sind direkt in das Kfz-Getriebe eingebaut und dort Temperaturen von bis zu 160 °C ausgesetzt. Die zusätzliche Verkettung der Produktions-Linie beginnt ab dem Prozess Goldbonden, sie verbindet noch die Prozesse Aluminiumbonden und die AOI inklusive der Verifizierung der Ergebnisse. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Industrial Engineering bei Continental in Nürnberg und den Automatisierungs-Spezialisten der IPTE Factory Automation realisiert. Die Linienverkettung ermöglicht eine drastische Reduzierung der Durchlaufzeiten sowie eine Reduzierung des Warenbestandes in der Produktion. Mithilfe der Verkettung werden durch kurze Regelschleifen bis zum Verifizieren zudem Serienfehler verhindert. Darüber hinaus konnten Handlingsfehler und Pseudofehler durch eine kurze Regelschleife zwischen dem Bonden und der AOI verringert werden.