Nachdem Agilent die Wettbewerber mit den ersten Echtzeitoszilloskopen mit analogen Bandbreiten im zweistelligen GHz-Bereich das Fürchten lehrte, greift das Unternehmen mit vier tragbaren Digitaloszilloskopen (DSOs) der Familie DSO3000 jetzt den sogenannten low-cost Markt an. Mit für Agilent bisher ungewöhnlichen Preisen ab 852 € plus MwSt. (2-kanaliges 60-MHz Farb-DSO 3062A) wird die Domäne des Rohde&Scharz-Tochterunternehmens Hameg angegangen.


Die DSOs sind mit Bandbreiten von 60, 100, 150 und 200 MHz erhältlich und verfügen über zwei Kanäle. Agilent hat nicht nur alle Modelle mit einem 5,7“-Farbdisplay ausgestattet, sondern bietet auch noch Merkmale wie „verzögerte (doppelte) Zeitbasis“ im Splitscreen, die es bislang nur bei teureren Modellen gab. Die maximale Abtastrate beträgt 1 GS/s und die Kanaltiefe 4K pro Kanal. Das Gerät wird standardmäßig über die Frontplatte bedient; ein optionales Softwarepaket vereinfacht das Drucken und die Steuerung des Geräts über USB.


In unserer Ausgabe elektronik industrie 5-2005 (vom 4. Mai) werden wir übrigens ab Seite 44 einen Artikel veröffentlichen, der die Vor- und Nachteile und die Ursachen von Fehlmessungen mit Analog- und Digitaloszilloskopen darstellt.(jj)


www.agilent.com/find/scope-new