Miniaturisierte Rundleitungen unterstützen den Trend zu immer kleineren Endoskopen .

Miniaturisierte Rundleitungen unterstützen den Trend zu immer kleineren Endoskopen .Leoni

Die Beweglichkeit der Miniaturrundleitungen lässt für den Patienten eine soweit wie möglich angenehme endoskopische Untersuchung zu. Ganz entgegen der vermeintlichen Gesetzmäßigkeit „Je größer der Durchmesser, desto besser das Bild“ übertragen die miniaturisierten Endoskopie-Leitungen zuverlässig hochauflösende Bilddaten für eine sichere Diagnostik.

Die für das israelische Unternehmen Medigus entwickelte Endoskopie-Leitung bietet eine störfreie sichere Datenübertragung von einem 0,66 x 0,66 mm-CMOS-Sensor zum Bildempfänger. Das Miniaturrundkabel besteht aus vier abgeschirmten Adern und bietet Signalintegrität, Flexibilität und Robustheit.

Die Videokamera hat einen Durchmesser von knapp einem Millimeter und eignet sich für den einmaligen Gebrauch in der Medizin wie bei minimalinvasiven Eingriffen.

Die Videokamera hat einen Durchmesser von knapp einem Millimeter und eignet sich für den einmaligen Gebrauch in der Medizin wie bei minimalinvasiven Eingriffen.Medigus

Durch die einfache Konfektion eignet sich die Leitung für den Einsatz im Einweg-Videoskop. Für die Mehrfachnutzung präsentiert Leoni andere Endoskopie-Kabel mit Hitzebeständigkeit bis zu 200 °C; diese sind dampfsterilisierbar bis zu 1000 Zyklen. Für den Anschluss von miniaturisierten CMOS- oder CCD-Kamerasensoren in Videoskopen gibt es individuelle miniaturisierte Rundleitungen im Angebot. Der kleine Durchmesser erschließt weitere Einsatzgebiete für die Endoskopie: die Untersuchungen bestimmter Hirnregionen sind damit möglich und angioskopische Eingriffe lassen sich einfacher durchführen. Auch endoskopische Untersuchungen ohne Betäubung sind mit zunehmender Miniaturisierung vermehrt möglich.