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Visteon

So lässt sich die Reaktionszeit zur Betätigung der entsprechenden Funktionen senken. Die dadurch erzielte Bedienoptimierung reduziert unmittelbar die Ablenkung des Fahrers und minimiert gleichzeitig das Gefahrenpotenzial. Mittels Insassenerkennung sorgt das System für die automatische Anpassung der persönlichen Fahrerkonfigurationen. Zudem ist die Elektronik darauf ausgelegt, Diebstahl vorzubeugen. In den Entwicklungsprozess des kameragestützten Cockpit-Designs flossen Marktforschungsergebnisse aus Konsumentenbefragungen ein.

In einer kürzlich von Visteon durchgeführten Konsumentenbefragung bewerteten 80 Prozent der Probanden das kamerabasierte Cockpit-Konzept von Visteon positiv. Um optimale Sichtwinkel zu gewährleisten, ist die Integration von Kameras an verschiedenen Positionen im Fahrzeug möglich. Die Kameras registrieren die jeweilige Blickrichtung des Fahrers; ein Mikroprozessor verarbeitet die Kameradaten, um so präzise zu ermitteln, welche Information der Fahrer auf dem zentralen Display fokussiert. Auf Basis der ausgewerteten Daten vergrößert das System die abgerufenen Fahrerinformationen unmittelbar, um sie schneller erfassbar zu machen.

Eine Frontkamera erfasst Objekte entlang der Fahrbahn wie Fußgänger oder Straßenschilder. Der Mikroprozessor verarbeitet die Daten der Front- und Fahrerkameras. Dabei ermittelt das System einerseits die Blickrichtung des Fahrers, andererseits stellt es fest, ob die Objekte gesehen wurden oder nicht. Entsprechend kann der Fahrer mit einem akustischen Signal oder einem optischen Hinweis im Cockpit-Display gewarnt werden.

Auf Grundlage der ermittelten Daten lassen sich auch Grundeinstellungen wie Sitzposition oder Seitenspiegel für unterschiedliche Fahrer personalisieren. Zusätzlich kann das System vor Diebstahl schützen, indem es dafür sorgt, dass sich der Motor im Falle eines Einbruchs nicht starten lässt und Bilder des Eindringlings aufgezeichnet werden.