Laufende Investitionen in den Maschinenpark bestimmen den Erfolg: Die Laseranlagen sind auf die Bedürfnisse und Anforderungen von CK abgestimmt, sodass eine extrem hohe Qualität und Präzision bei der Herstellung von Druckschablonen sichergestellt ist.

Laufende Investitionen in den Maschinenpark bestimmen den Erfolg: Die Laseranlagen sind auf die Bedürfnisse und Anforderungen von CK abgestimmt, sodass eine extrem hohe Qualität und Präzision bei der Herstellung von Druckschablonen sichergestellt ist. Christian Koenen

Individuelle Lösung für jede Druckanwendung

Seit der Übernahme von Koenen durch CK im Jahre 2015 können Anwender zudem alle Werkzeugformen für den technischen Druck aus einer Hand beziehen: Von der Edelstahlschablone über die Stufenschablone und die Pump-Print-Schablone bis hin zu oberflächenveredelten Varianten für den besonders präzisen Druck. Genauso umfassend ist das Spektrum an Drucksieben. Es schließt Präzisionssiebe aus Edelstahlgewebe ebenso ein wie Polyestersiebe oder Trampolinsiebe. „Wir müssen den Kunden also nicht von einer bestimmten Technologie aus einem begrenzten Portfolio überzeugen, sondern wählen gemeinsam mit dem Anwender stets die bestmögliche Lösung für die individuelle Aufgabenstellung“, erläutert Christian Koenen.

Diese Strategie kommt beim Kunden an. Heute produziert und entwickelt das Unternehmen in München auf einer Fläche von 7500 m² Druckwerkzeuge und ist zum größten europäischen Anbieter von Präzisionsschablonen und -sieben für die Elektronikfertigung aufgestiegen. Die erreichte Unternehmensgröße erlaubt es dem Unternehmen auch, die erforderlichen Investitionen in die Zukunft zu bewältigen. Niederlassungen in Sachsen-Anhalt, Ungarn und Frankreich helfen, Reaktionszeiten zu verkürzen und die Wege zu den Kunden kurz zu halten.

Qualität und Präzision wird noch wichtiger

Durch die gelebte enge Zusammenarbeit mit technologisch führenden Anwendern, erkennen die Ottobrunner Druckwerkzeugspezialisten sich anbahnende Trends frühzeitig und entwickeln entsprechende Lösungen. So hat Christian Koenen die gefräste Stufenschablone zu einem Zeitpunkt erfunden und patentieren lassen, als die Bestückung von Leiterplatten mit unterschiedlich großen Bauteilen noch ganz am Anfang stand. Die in der Automatisierung und Medizintechnik bis heute fortschreitende Miniaturisierung mit SMT-Bauteilen in Mikrometergröße unterstützt CK mit innovativen Plasmabeschichtungsverfahren, die laufend weiterentwickelt werden.

Etwa zwei Drittel des Umsatzes erwirtschaftet CK aktuell mit SMT-Schablonen, den Rest mit Präzisionssieben. Das Potenzial der bestehenden Technologien ist dabei noch lange nicht ausgeschöpft. Beispielsweise wird die auf absehbare Zeit übliche Mischbestückung von Leiterplatten den Absatz von Stufenschablonen weiter erhöhen. Auch bei den Sieben erlebt CK gerade einen Nachfrageschub.

Zudem wird der Anteil an Fertigungen der Klasse 3 mit Reparaturverboten oder sehr aufwändigen Reparaturprozeduren in der Automobilindustrie und der Medizintechnik deutlich zunehmen. Hier profitieren Anwender vom hohen Umsatzanteil, der bei CK für den laufenden Produktionsausbau verwendet wird. So verfügt das Unternehmen über eine der modernsten Fertigungen mit vollklimatisierten Produktionsräumen inklusive 6-Zonen-Reinraum sowie modernste Messmittel einschließlich 3D-Präzisionsmessystem. Diese Investitionen sorgen für ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau der gelieferten Druckwerkzeuge, das wesentlich dazu beiträgt, dass sich die Elektronikhersteller in einem definierten Prozessfenster sicher bewegen und den kommenden technischen Herausforderungen stellen können.

Zukunftssicherung mit neuen Technologien und Akquisitionen

Darüber hinaus werden neue Technologien, die in der Marktdurchdringung noch ganz am Anfang stehen, für zusätzlichen Umsatz sorgen. Dazu gehören Spezialschablonen für Halbleiter-Applikationen. Diese Schablonen können bis zu einer halben Million Aperturen aufweisen und dabei bis zu 60 Prozent geöffnet sein. Und das bei einer Materialstärke von nur 40 µm und der Anforderung, jedes Pad mit einer Genauigkeit von ±2 µm zu drucken. CK beherrscht dieses Kunststück und konnte so einen Anwender, dessen Ausbeute nach einem Geometriewechsel auf 96 Prozent abgefallen war, wieder auf 99,4 Prozent bringen.

Nicht zuletzt plant CK verstärkt neue Märkte mit hochpräzisen Druckformen anzugehen, die weiteres Wachstum ermöglichen werden. Hier haben die Verantwortlichen insbesondere das genaue Aufbringen von Sinter- und Wärmeleitpasten oder Klebern im Auge. „Die hohe Zufriedenheit unserer Kunden, versierte Mitarbeiter, führende Technologien und Materialien sowie weitere Akquisitionen sind die Basis für unser zukünftiges Wachstum. Eine Verdoppelung unseres Umsatzes innerhalb von zehn Jahren ist ein Ziel, das erreichbar sein sollte“, blickt Christian Koenen optimistisch nach vorne.

Immer einen Schritt voraus

Für den Erfolg des Unternehmens gibt es mehrere Gründe. Besonderes Gewicht kommt der Tatsache zu, dass fortlaufend in neueste Anlagentechnik investiert wird. Auch die enge Zusammenarbeit mit Kunden treibt die Innovationskraft von CK voran, weshalb 2005 der 3-Zonen-Reinraum eröffnet und 2008 das Application Center aufgebaut wurde. Dementsprechend kann die Christian Koenen GmbH auf eine Reihe eigener, inzwischen patentierter Erfindungen blicken.

Bildergalerie
Messeteam mit Eyecatcher zur SMT-Messe 2018: Christian Koenen ist auch Sponsor des e-Racerteams: Studenten der TU München agieren mit den selbstkonstruierten, rein elektrisch angetriebenen Rennwagen als „TUfast Racing Team“.
CK verfügt über eine der modernsten Fertigungen mit vollklimatisierten Produktionsräumen inklusive 6-Zonen-Reinraum sowie modernste Messmittel. Im Bild: Reinraum für präzise Siebfertigung.
Hauptstandort von CK ist Ottobrunn-Riemerling: Dort produziert und entwickelt das Unternehmen auf einer Fläche von 7500 m² Druckwerkzeuge und ist zum größten europäischen Anbieter von Präzisionsschablonen und -sieben für die Elektronikfertigung aufgestiegen.
Der Standort Lutherstadt-Eisleben von CK entstand aus der ursprünglichen Zusammenarbeit der Firma Rei-Tec und wurde von CK im Jahr 2008 übernommen. Heute hat sich der Geschäftsbereich sowohl von der Zahl der Mitarbeiter als auch von der Fläche mehr als vervierfacht.
Im Jahr 2013 wurde im ungarischen Györ ein weiterer Standort gegründet. Gestartet wurde am Standort mit Mitarbeitern im Vertrieb und in der CAD-Auftragsbearbeitung, die zügig um eine Fertigung für die Kundenanforderungen aus Süd- und Osteuropa ergänzt wurde. Heute umfasst die Produktionsfläche 850 m².

 

 

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