Netzintegration der Elektrofahrzeuge

Für bekannte und etablierte Topologien beziehungsweise Strukturen sind bei dSPACE von der B6-Brücke bis zum Dreiphasenmotor fertige Bibliothekselemente verfügbar. Spezielle Wünsche und Kundenanfragen wie etwa DC/DC-Wandler decken dabei Engineering-Lösungen ab. Neuerdings zeigt sich jedoch, dass viele Anwendungen komplexer und individueller werden. Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen gibt es Bordnetze mit unterschiedlichen Spannungsebenen. Auch im Bereich der erneuerbaren Energien beziehungsweise der Smart-Grids steigt der Bedarf an HiL-Simulation von leistungselektronischen Systemen. Insbesondere bei diesen Systemen mit unterschiedlichem Aufbau ist die Darstellung alleine aus fertigen Bibliothekselementen nicht immer zielführend. Individuelle Engineering-Modelle sind oftmals zu aufwendig. Mit der neuen Lösung „Electrical Power Systems Simulation Package“ können Anwender das Simulationsmodell direkt aus der Schaltungstopologie heraus erzeugen.

Zahlreichen Hersteller bieten Elektrofahrzeuge und sonstige Anlagen außerhalb des Elektrofahrzeugs an. Gleichzeitig weichen die Ladeinfrastrukturen je nach Region deutlich voneinander ab. Zum Beispiel variieren Ladestecker in ihrer Form teilweise beträchtlich von Land zu Land. Um diese Vielfalt zu beherrschen, kommt die Standardisierung ins Spiel. Die Kommunikation zwischen dem Elektrofahrzeug und der Ladevorrichtung ist in mehreren Standards wie CHAdeMO, ISO 15118 und GB/T 27930 definiert. Für die Absicherung der Kommunikation zwischen der Ladesäule, dem elektrischen Netz und den Fahrzeugen hält dSPACE Lösungen bereit.

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