Der sächsische Mikroelektronikverband „Silicon Saxony“ und die internationale Industrievereinigung SEMI haben sich auf eine intensive Zusammenarbeit zur Stärkung der europäischen Mikroelektronikindustrie verständigt. „Sachsen stellt für uns den derzeit bedeutendsten Mikroelektronikstandort Europas dar – jeder zweite europäische Chip wird hier produziert.

Dieser Schulterschluß ist daher ein logischer und notwendiger Schritt für unsere beiden Organisation.“ so Heinz Kundert, Präsident der SEMI Europe während des 2. Silicon Saxony Mitgliederforums 2008 am Mittwoch im Westin Bellevue Hotel in Dresden. Vor dem Hintergrund des wachsenden Wettbewerbsdrucks unter den globalen Industriestandorten, planen beide Partner die Stärken eines regionalen Clusters mit den Vorteilen einer global agierenden Industrievereinigung verbinden.

Die Halbleiterindustrie ist ein wichtiger und allgegenwärtiger Bestandteil des modernen Lebens und Schlüsseltechnologie für nahezu alle Industriezweige. „Um die damit verbundene Wirtschaftskraft sowie das Know-how in Europa zu halten, werden wir unsere Kräfte für die europäische Mikroelektronik verstärkt bündeln.“ erläuterte Heinz Martin Esser, Vorstand des Silicon Saxony e. V. Ziel der gemeinschaftlichen Arbeit ist es zunächst, Sachsen als europäisches Zentrum der Branche zu etablieren und Dresden als attraktiven Konferenzstandort u.a. für das Industry Strategy Symposium ISS 2009 sowie das SEMI Photovoltaic Fab Manager Forum zu nutzen. Im Vorfeld des Mitgliederforums wurden die gemeinsamen Projekte auch den Vertretern des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden vorgestellt.