Vier verschiedene Bauformen von Filterlüftern.

Vier verschiedene Bauformen von Filterlüftern. Weidmüller

Filterlüfter werden bei Verlustleistungen von typischerweise einigen hundert Watt bis einigen Kilowatt im Schaltschrank eingesetzt. So lange es Temperatur und Qualität der Umgebungsluft sowie die abzuführende Abwärme zulassen, sind sie sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb eine wirtschaftliche Alternative zu Kühlaggregaten.

Das Portfolio von Weidmüller umfasst vier verschiedene Bauformen: Standard Filterlüfter, Filterlüfter in EMV-Ausführung für erhöhte Anforderungen an die Dämpfung elektromagnetischer Felder, Dachaustrittsfilter und Filterlüfter Slimline, die besonders flach bauen. Ein 4-Ecken-Schnappmechanismus ermöglicht eine schnelle und werkzeuglose Montage. Alle Bauformen sind in unterschiedlichen Größen und Leistungen erhältlich. So weist das kleinste Gerät mit einem Volumenstrom von 25 m3/h eine Kantenlänge von 109 mm bei einer Tiefe von 62 mm auf. Das leistungsstärkste Gerät bietet einen Volumenstrom von 925 m3/h. Seine Kantenlänge beträgt 320 mm bei einer Tiefe von 157 mm.

Filter der Filterklasse G3 und G4

Zum Einsatz kommen hochwertige Filter der Filterklassen G3 und G4, beziehungsweise der Schutzart IP54 und IP55. Die Faltenfiltermatte der IP55-Variante verlängert durch ihre vergrößerte Oberfläche die Standzeit um bis zu 300 % gegenüber herkömmlichen Filtermatten. Durch einen leicht bedienbaren Klappdeckel lassen sich die Filtermatten schnell und unkompliziert wechseln.

Abgestimmtes Zubehör ergänzt das Lüfterprogramm. So gibt es eine Auswahl an Heiz- und Kontrollelementen, die der Gefahr von Kondensatbildung im Schaltschrank zuverlässig vorbeugen. Die Heizungen sind für eine Spannungsversorgung von 110 bis 250 V ausgelegt und optional mit einem Thermostat erhältlich.