Für alle Goldammer-Kunden, die LabVIEW zur PC-gestützten Messwertverarbeitung einsetzen steht eine neue Schnittstelle zwischen Messhardware und Messsoftware zur Verfügung. Der Treiber verwendet eine objektorientierte Struktur, was nicht nur eine einfachere Verwaltung gewährleistet, sondern auch eine schnellere Integrierung neuer Messkomponenten ermöglicht.

Der größte Unterschied zur aktuellen Treiber-DLL besteht in der Anzahl unterstützter Typen von Kartenserien. Benötigt man momentan für USB-Karten und PCI-Karten unter LabVIEW jeweils einen eigenen Treiber, so wird die neue Schnittstelle beides vereinen, kurz: Eine Schnittstelle für alle Serien von Messkarten. Die neuen Funktionsprototypen entsprechen größtenteils denen der aktuellen Funktionen, so dass ein Umstieg problemlos realisierbar ist. Neue Funktionen, welche eine Messung noch einfacher gestalten werden, wurden hinzugefügt und bewährte Funktionen verbessert. So wurde z.B. für jeden Zählermodus, etwa die Impulszählung oder die Frequenzmessung, eine eigene Funktion implementiert.

Des Weiteren muss sich der Anwender nicht mehr um das Öffnen und das Schließen einer Karte kümmern, dies erledigt der Treiber bei der Initialisierung eigenständig. Ihm wird zu Beginn ein Messkartenobjekt zur Verfügung gestellt, mit dem er eine zuvor parametrierte Messung anstarten kann und welches erst nach Beendigung der Messapplikation seine Gültigkeit verliert. Aktuell unterstützt der Treiber die Typen der USB-Basic-light-Serie und USB-Basic-Serie. Wie gewohnt werden auch allesamt neue Demonstrations-VIs (Virtuelle Instrumente) für LabVIEW mitgeliefert, so dass gleich nach der Installation eine Messung gestartet werden kann, um sofort erste Messerfolge erzielen zu können.

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