Nach einem Maschinenbau-Studium trat der Diplomingenieur Bodo Fütterer bei Braun ein, wo er den damaligen Verkaufsschlager der Firma, den Braun-Minirasierer in der Größe einer Zigarettenschachtel, weiterentwickelte. Rasch machte er sich einen Namen als Konstrukteur und Ingenieur. Nach der Gründung der Interelectric AG, dem Vorgängerorganisation von Maxon Motor, 1961 trieb Fütterer den Aufbau der Firma voran. Unter anderem war er Delegierter des Verwaltungsrats und Geschäftsleiter der Interelectric.

Maxon Motor

Bodo Fütterer prägte Maxon Motor über Jahrzehnte hinweg. Maxon Motor

Nach dem Verkauf von Braun an Gillette wurde Interelectric unter Bodo Fütterers Führung auf die Entwicklung und Herstellung von Hochleistungsantrieben ausgerichtet. Am 1. Januar 1973 übernahm Fütterer zusätzlich zu seiner CEO-Funktion das Präsidium des Verwaltungsrats und übte dieses Amt bis zum 30. Juni 2004 aus. Für sein Engagement für das Unternehmen erhielt er den Titel des Ehrenpräsidenten. Auch nach seiner Pensionierung widmete sich Fütterer verschiedenen Spezialprojekten, wie etwa der Entwicklung von Hightech-Keramik.

Bodo Fütterer, der zeitlebens ein begeisterter Segelflieger und ein kenntnisreicher Gesprächspartner war, starb am 1. Februar im Schlaf.