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"Viele Produkte, die wir ursprünglich für die Industrie entwickelt haben, kommen heute in der Gebäudeverkabelung und zunehmend auch im privaten Wohnungsbau zum Einsatz", erläutert Technikvorstand Siegbert E. Lapp.
Das 70 Quadratmeter große, einstöckige Holzhaus aus sechs flexiblen Modulen, wovon vier als Innenräume und zwei als Freibereiche konzipiert wurden.
In einem Superschrank sind alle Möbel, die Nasszelle, die Küche und die Technik untergebracht und können jederzeit ausgefahren oder aufgeklappt werden. Im Bild: Siegbert E. Lapp und Prof. Dr. Thomas Stark von der HTWG.
Das Dach ist das Kraftwerk des Hauses, denn die komplette Fläche ist mit Dünnschicht-Photovoltaikmodulen bestückt. Auch über den Freibereichen und an Teilen der Seitenwände sind Solarzellen eingesetzt.
Lichtwellenleitungen eignen sich nicht nur für den Industrieeinsatz, sondern auch für die strukturierte Gebäudeverkabelung.

„In Zeiten drastisch steigender Energiekosten wird der Ruf nach nachhaltigen Systemen immer lauter. Gleichzeitig werden die Büro- und zunehmend die Wohngebäude technologisch immer mehr aufgerüstet“, kommentiert Siegbert Lapp, Technikvorstand des Kabelspezialisten, die Strategieerweiterung des Unternehmens. Lapp sieht sich vor allem bei Glasfaserleitungen gut aufgestellt, um die zunehmend lauteren Forderung der Gebäudetechnik nach hohen Bandbreiten bei günstigen Infrastrukturkosten zu erfüllen. Beim Einsatz von Glasfaserleitungen lässt sich bei Wartung und Material im Vergleich zu Kupferverbindungen bis zu 30 % der Kosten sparen. „Viele Produkte, die wir ursprünglich für die Industrie entwickelt haben, kommen heute in der Gebäudeverkabelung und zunehmend auch im privaten Wohnungsbau zum Einsatz“, erläutert Technikvorstand Lapp.

Ein Beispiel für das Engagement des Unternehmens ist das Ecolar Home der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) in Konstanz, das beim internationalen Studentenwettbewerb ‚Solar Decathlon Europe 2012‘ den vierten Platz belegte. Die Aufgabe war, ein Haus der Zukunft zu bauen, das möglichst nachhaltig und energieeffizient ist. Für Steuerung und Energieübertragung im Nullenergiehaus kommen vor allem Verbindungslösungen von Lapp zum Einsatz, die das Unternehmen dem Projekt spendete. Die Studenten erhielten Ölflex-Solar-Leitungen für die Photovoltaik-Anlage, Ölflex-Anschluss- und Steuerleitungen für die Elektrik im Haus und Unitronic-Datenleitungen für die Steuerung der Lüftung.