Der Flexmarker II arbeitet mit einer beweglichen Laser-Einheit und einer festen Leiterplattenpositionierung.

Der Flexmarker II arbeitet mit einer beweglichen Laser-Einheit und einer festen Leiterplattenpositionierung.IPTE

Als Flexmarker II geht das Laser-Markierungssystem Flexmarker von IPTE nun an den Start. Wichtigste Neuerung ist eine optional erhältliche, integrierte Dreheinheit für das Werkstück. Dadurch kann die Laser-Kennzeichnung nunmehr auf beiden Seiten erfolgen. Die Dreheinheit verfügt über eine automatische Kompensation der Leiterplattenstärke, so dass der Laser automatisch immer fokussiert ist. Zudem wird optional eine Biegungskorrektur angeboten. Vor dem Drehen der Leiterplatte muss die Lasereinheit nicht aus dem Arbeitsbereich gefahren werden. Dies ermöglicht eine Handlingszeit von weniger als einer Sekunde.

Der flexibel einsetzbare FlexMarker II kann zudem große Leiterplatten mit Abmaßen von bis zu 50 bis 522 mm (jeweils Breite und Länge) verarbeiten. Je nach Kundenanforderung stehen wahlweise CO2-, Fiber-, YAG- und UV-Laser zur Auswahl. Die Funktion Verify@Mark kontrolliert den aufgebrachten Code unmittelbar nach dem Markieren ohne Beeinflussung der Taktzeit. Werden die zu beschriftenden Module oder die Beschriftung geändert, kontrolliert und korrigiert die Funktion Verify&Correct gegebenenfalls die Einstellungen automatisch. Dies stellt eine hohe Prozessqualität sicher, ohne manuelle Eingriffe und ohne Verlust bei der Handlingszeit.

Den jeweiligen Anforderungen angepasst

Die Zelle des Laser-Markiersystems lässt sich mit unterschiedlichen Markierungsbereichen flexibel und wirtschaftlich je nach Kundenanforderung einsetzen und an die spezifische Prozessanforderungen anpassen. Für die Kennzeichnung mit der beweglichen Lasereinheit wird das Werkstück im Flexmarker II fixiert. Dies sorgt für schnelle Wechselzeiten. Der Transport kann entweder für einzelne Leiterplatten oder mittels Werkstückträger erfolgen.

Leiterplatten, Baugruppen, andere Komponenten oder komplette Geräte müssen für die Dokumentation und lückenlose Rückverfolgbarkeit des Produktionsprozesses markiert beziehungsweise gekennzeichnet sein. Dabei kommt der Nutzung von Lasermarkierung für schnelles, zuverlässiges und fehlerfreies Kennzeichnen, Markieren und andere Beschriftungen eine immer wichtigere Rolle zu. Der Kennzeichnungs- oder Markierungsprozess muss dabei nahtlos und ohne Verzögerungen oder Stopps in die Produktionslinien integrierbar sein. Die Laser-Markierungssysteme von IPTE erfüllen diese Anforderungen, basieren sie doch auf den modularen Zellensystemen, weshalb sie sich je nach Anforderung sowohl im In-Line-Betrieb als auch Stand-alone einsetzen lassen. Für die In-Line-Anwendung steht bei allen Maschinen die SMEMA-Schnittstelle zur Verfügung. Im Stand-alone-Betrieb lassen sich mit Lade- und Entlade-Einheiten oder anderen Transportmodulen aus dem IPTE-Sortiment autarke Insellösungen realisieren. Das Design der Markierungssysteme zeichnet sich durch geringen Platzbedarf aus und erlaubt den einfachen Zugriff auf alle Bereiche der Maschinen sowie einfaches Handling und Service.

Ebenfalls neu ist die Betriebssoftware TS1. Sie macht den Flexmarker II im Betrieb deutlich schneller und reduziert die mögliche Taktzeit deutlich. Zudem wurden alle Abläufe für den Nutzer optimiert. Ein Ergebnis dieser Optimierung ist die wesentliche Verringerung des Aufwands für die Programmierung der Prozessabläufe.