Der LED-Treiber namens Celsius von Osram Continental (OC) soll durch regelmäßige Kontrollen und die Versorgung von LEDs mit der erforderlichen Stromstärke dafür sorgen, dass Automobil-Beleuchtungssysteme durchgängig verfügbar sind. Celsius nimmt bei jeder einzelnen Fahrt Messungen vor – basierend auf einem dreistufigen Sicherheitssystem. Auf diese Weise soll die Beleuchtung entweder im Vollbetrieb oder zumindest in einem ausfallsicheren Zustand arbeiten, um den Fahrer und seine Umgebung durchgehend mit Licht zu versorgen.

Der LED-Treiber Celsius von Osram Continental

Der LED-Treiber Celsius soll für Ausfallsicherheit sorgen. Osram Continental

In der ersten Stufe prüft der LED-Treiber den Zustand seiner eigenen Funktionen, der Sicherheitsmechanismen sowie seiner Betriebsinfrastruktur und ermittelt Parameter des Umfeldes von der Hardware bis zur LED. In der zweiten Stufe bewerten die Software-Algorithmen die ermittelten Parameter und starten den Betrieb. In der dritten Stufe schließlich überwacht der LED-Treiber, ob das Softwaresystem noch funktionsfähig ist.

Um die Schaltung, die für die korrekte Stromstärke und damit das Licht verantwortlich ist, bei jeder einzelnen Inbetriebnahme zu überprüfen, ist ein Selbsttest in den integrierten Schaltkreis implementiert. Mit diesem lassen sich die erforderlichen Funktionen wie die Strommessung und der Watchdog sowie die mathematische Einheit überprüfen. Darüber hinaus messen Testroutinen interne Größen wie Referenzwerte oder externe Komponenten, zum Beispiel den Shunt und die Spule. Schließlich werden alle externen Komponenten rund um den LED-Treiber analysiert. Zusätzlich können die gespeicherten Daten mit einer Prüfsumme verifiziert werden. Da all diese Funktionen zu Beginn des regulären Betriebs gemessen werden, können die Testergebnisse auch für die Produktion genutzt werden, was zu schnelleren Testzeiten und weniger Testgeräten führen soll.