Eckdaten

So hell unsere heutigen LEDs auch sind, die Zukunft wird noch heller. LEDs mit CoB-Technologie haben die Kosten moderner, energieeffizienter LED-Beleuchtung drastisch gesenkt. CoB-LEDs liefern durch die Integration vieler LEDs auf einem einzelnen Board eine leistungsstarke, einfach zu integrierende LED-Beleuchtung.

LEDs haben die moderne Beleuchtung revolutioniert. Noch vor wenigen Jahren waren Leuchtstoffröhren und Metalldampflampen in Büros und auf den Straßen oder als Hinterleuchtung unserer Computerbildschirme üblich. Heute wird unsere Welt fast ausschließlich von Festkörper-Emittern erleuchtet. Von Gebäuden über Straßen bis hin zu mobilen Handgeräten sind LEDs überall zu finden. Aus gutem Grund: Sie sind kühler, brauchen weniger Strom und sind oft heller als die althergebrachten Beleuchtungstechnologien, die sie ersetzen.

Ständige Verbesserungen

Doch auch heute noch wird die LED-Beleuchtungstechnologie ständig verbessert. Mit Entwicklungen wie Chip-on-Board (CoB) und Flip-Chip sind LEDs effektiver und halten länger. Mit Chip-Scale-Gehäusen (CSP) gehen Hersteller jetzt einen Schritt weiter. Indem sie LEDs während der Die-Produktionsphase einschalen, werden diese noch kleiner, verbrauchen weniger Ressourcen und haben einen besseren Wärmewirkungsgrad.

Eine Kingbright-LED mit dem typischen DIP-LED-Formfaktor.

Eine Kingbright-LED mit dem typischen DIP-LED-Formfaktor. Mouser

Um die Leistungsfähigkeit von CSP-LEDs zu verstehen, ist es wichtig, zu wissen, wie und warum LED-Gehäuse weiterentwickelt wurden. Die ersten LEDs aus den 1960ern wurden in Dual-in-line-Packages verpackt. Bestehend aus einem von Plastik umgebenen Emitter-Die, aus dem zwei lange Drähte hervorragen, werden diese einfachen optoelektronischen Bauelemente seit Jahrzehnten genutzt und vor allem wegen ihrer simplen Handhabung und Haltbarkeit eingesetzt, beispielsweise in Straßenschildern oder in DIY-Elektronik.

Da der DIP-Formfaktor jedoch sehr sperrig ist, musste sich etwas ändern. Oberflächenmontierbare Bauelemente (SMDs) haben die typischen langen Pins bedrahteter Bauteile wie DIP-LEDs abgelöst. Stattdessen werden SMD-LEDs direkt auf der Leiterplatte platziert und für die elektrische und thermische Verbindung verlötet. Diese Herangehensweise bietet weitreichende Vorteile. Da das sperrige, wärmedämmende Plastikgehäuse wegfällt, können SMD-LEDs im Vergleich zu DIP-LEDs Wärme viel besser ableiten. Durch diese verbesserten thermischen Eigenschaften lassen sich SMD-LEDs mit höheren Stromstärken betreiben (wodurch sie helleres Licht ausstrahlen) und trotzdem bleibt die Lebensdauer hoch. Wegen der langen Durchgangsdrähte sind DIP-LEDs mehrere Zentimeter lang. Moderne SMD-LEDs sind hingegen teilweise nur 1 mm2 groß. Aufgrund dieser Kompaktheit können LEDs in sehr beengte Räume eingebaut werden. Die Leistungsparameter lassen sich daher durch die Auswahl von Typ und Anzahl der genutzten SMD-LEDs anpassen.

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