Book-to-Bill-Ratio des deutschen Leiterplattenmarktes bis August 2010 laut ZVEI-Fachverband PCB and Electronic Systems

Book-to-Bill-Ratio des deutschen Leiterplattenmarktes bis August 2010 laut ZVEI-Fachverband PCB and Electronic Systems

Der Umsatz der Leiterplattenhersteller erreichte im August das Niveau der beiden vorangegangenen Monate, berichtet der ZVEI-Fachverband PCB and Electronic Systems. Damit setzt sich die Erholung nach der Krise fort, denn im langjährigen Vergleich lag der August-Umsatz üblicherweise 7% bis 8% unter dem im Juli. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Umsatz um fast 40%. In den ersten acht Monaten wurde insgesamt 34% mehr als 2009 fakturiert. Der Auftragseingang begann sich im August zu stabilisieren. Er war dennoch geringfügig höher als im Augusts 2009. Die allgemeine Verknappung von Bauteilen hat die Abnehmer sensibilisiert, die Wiederbeschaffungszeiten langfristiger zu planen. Vorratsbuchungen wurden daher teilweise reduziert.

Gegenüber der außergewöhnlichen Auftragseingangsspitze im Juli 2010 halbierte sich der Auftragseingang im August. Er lag dennoch 27% über dem Niveau des gleichen Vorjahresmonats. Der in den ersten acht Monaten des Jahres 2010 aufgelaufene Bestelleingang ist mehr als doppelt so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Book-to-Bill-Ratio als mittelfristiger Indikator ist mit 0,96 nach 13 Monaten erstmals wieder unter eins. Die gestiegene Nachfrage konnte nicht mehr mit Überstunden oder zusätzlichen Schichten abgedeckt werden. Die Mitarbeiterzahl stieg daher um 10% gegenüber August 2009.(jj)