Der Maschinenpark für den Leiterplattentest besteht aus Fingertestern und vollautomatischen Paralleltestern aus dem eigenen Hause.

Der Open-/Short-Tester mit zwei Testköpfen hat ein Trayhandling integriert. Dadurch lassen sich kleine Einzelsubstrate aus den Trays heraus effizient der Kontaktierung zuführen.

Der Open-/Short-Tester mit zwei Testköpfen hat ein Trayhandling integriert. Dadurch lassen sich kleine Einzelsubstrate aus den Trays heraus effizient der Kontaktierung zuführen. Micro Contact

Insgesamt stehen sieben Maschinen für die Prüfung bereit, auf welchen der Testdienstleister jährlich bis zu 45 Mio. Schaltungen prüft. Eine Sechstageswoche im Zweischichtbetrieb ermöglicht eine schnelle Abfertigung des Auftrages und eine Rücklieferung der Ware auch innerhalb von 24 h. Dem Kunden wird jeweils ein XML-File mit allen Prüfdaten zum Auftrag mitgeliefert um die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Mit dem Maschinenpark ist es möglich, unbestückte Leiterplatten mit einer Padgröße von bis zu 15 µm und mit einem Pitch von bis zu 30 µm zu kontaktieren. Überdies sind auch auftragsspezifische Maschinenanpassungen möglich. In den Paralleltestern bereits fest integriert sind zudem Reinigungs- und Markiersysteme. Für den Flying-Probe erstellt der Dienstleister und Testequipmentbauer im internen Werkzeugbau zudem auch Heizvorrichtungen, um die Leiterplatten wärmebelastet prüfen zu können. Dadurch lassen sich nachfolgende Prozessschritte oder die späteren Betriebsbedingungen simulieren. Falls Leiterplatten eine Codierung aufweisen, wird diese vorab automatisch eingelesen und die Messresultate der entsprechenden Leiterplatte zugeordnet und abgespeichert. Der Nadeladapter garantiert eine hundertprozentige Prüfung der Produkte mit abdruckfreiem Kontaktieren. Für Mittel- und Großserien ergeben sich beim Paralleltest auch wirtschaftliche Vorteile durch einen sehr günstigen Prüfpreis, verspricht das Unternehmen.

SMT Hybrid Packaging: Halle 4A, Stand 357