Zur Eröffnung konnten sich die Gäste selbst ein Bild von ersten Projekten im digitalen Innovationslabs Dock One machen.

Zur Eröffnung konnten sich die Gäste selbst ein Bild von ersten Projekten im digitalen Innovationslabs Dock One machen. Lenze

Das Dock One in den Räumlichkeiten der Lenze-Tocher encoway soll als Denkfabrik fungieren – mit der Zielsetzung, Digitalisierungsideen für Industrie-4.0-Projekte sowie digitale Geschäftsmodelle und Produkte erfolgreich umzusetzen. Dabei dient das Innovationslab zur internen Entwicklungsarbeit. Dazu kommen gemeinsame Projekte mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen.

Wie sich Kreativtechniken zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle nutzen lassen, erfuhren die Teilnehmer der Eröffnung im Arbeitsbereich Ideation, Design Thinking & Co. Auch einige Ergebnisse des ersten Bremer Industrie-4.0-Hackathons wurden präsentiert. Der in Nordamerika geprägte Begriff Hackathon bezeichnet Veranstaltungen, bei denen in kürzester Zeit Problemlösungen entwickelt werden. encoway bot im Februar 2018 80 Studenten, Softwareentwicklern, Designern und Kreativen aus Wissenschaft und Praxis eine Plattform, innerhalb von 48 Stunden industrielle Aufgabenstellungen zu lösen.

Ein weiterer Hackathon findet vom 12. bis 14. Oktober 2018 statt.

Expansion am Standort Bremen

Das Tochterunternehmen wurde vor 18 Jahren als Start-Up gegründen und vertreibt Software zur Produktkonfiguration, Preiskalkulation und Angebotserstellung. Seit Anfang des Jahres ist ein weiteres Tochterunternehmen der Gruppe in der Hansestadt vertreten. Logicline ist spezialisiert auf Cloud-Anwendungen, digitale Plattformen und Mobile Apps.

Aktuell beschäftigt die Lenze-Gruppe über 200 Mitarbeiter am Standort Bremen und geht davon aus, dass diese Zahl allein in den kommenden zwölf Monaten um weitere 40 Mitarbeiter ansteigen wird.